* Schwarzbären-Geschichten - Lily + Hope und weitere *

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Autor
Brit Haagna


Update 04.04.2014

Melodien des Frühlings – UPDATE 05. Mai 2014


Juliet und Ray – 03. April

Heute steht in Lynns Tagebuch: Mon. 06:07, 34 F. Ruhig. Es schneit große Flocken. Geräusche sind die von fallendem schmelzendem Schnee, der Ruf eines Seetauchers, Rufe der Silbermöwen, Schnarchen der Kappensäger und das Krächzen der Krähen.

Später gesellte sich ein Purpurgimpel zum Chor dazu. Lynn stellte ein Aufnahmegerät nach draußen um die Geräusche für die Northwoods Ökologie Halle einzufangen.


Breitschwingenbussard

Jeden Tag kommen neue Vögel. Während dem Phänologie Check gab ein müder Breitschwingenbussard Lynn die beste Möglichkeit die er je hatte, ein Bild zu machen. Diese Bussarde sind wahrscheinlich die am häufigsten in diesem Gebiet vorkommen, aber sie zu fotografieren ist eine echte Herausforderung. Lynn sagte „Danke, Bussard“ aus Gewohnheit, wie bei den Bären.


Kappensäger

Aster wandte mehr Wissen an, als ihr von June vermittelt wurde. Sie zog 0.4 Meilen nach Norden zu einer stelle mit Klee.

Gestern bewegten sich Lily, Eli und Ellie in einem Stand von Espen herum. Von den GPS Aufzeichnungen über die Bewegungen, glauben wir, dass die Familie sie nach Kätzchen erklettert hat, wie Lucky das am Bären Zentrum vor einigen Tagen gemacht hat. Kurz vor Mittag heute. Lily führte ihre Jährlinge eine Meile weg von dem Stand in Richtung Zentrum ihres Revieres – Ziel unbekannt.


Eine weitere Selbstaufnahme

Von keiner der Futterstationen der Gemeinde wurde bisher von einem Bärenbesuch berichtet. Normalerweise hätten die Besuche vor 2-3 Wochen angefangen. Espenkätzchen sind kein Lieblingsfutter, so könnte es sein, dass Lily zu einer der Futterstationen geht. Es wäre großartig, wenn ihr Ziel sich als das WRI herausstellen würde, wir ihr Gewicht aufnehmen könnten und das ihrer Jährlinge, doch kommt sie nur selten hierher. In der Tat war sie noch nie am WRI mit Eli und Ellie.

Juliet verbrachte den Tag in der Nähe der Weymouth-Kiefer, an der wir sie vor einigen Tagen besucht haben.


Halsringente

Diese Halsringenten werden manchmal auch Ringschnabelenten genannt, denn der Ring um den Schnabel ist auffälliger als der dunkle braune Ring um ihren Hals.

Wir haben ein VIDEO zusammengestellt das von der Pfadkamera aufgenommen wurde. Es ist eine wilde Fahrt --- halten Sie sich fest!

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

Alle Bilder sind von heute, außer anders angegeben.
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Viele Grüße von
Brit
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Update 06.05.2014

Ernähren von Espen – UPDATE 06. Mai 2014


Juliet – 03. Mai

Lily zog weiter so, wie wir im gestrigen Update beschrieben hatten. Sie startete gegen Mittag am gestrigen Tag, wanderte eine Meile bis zum Abend, als wir das Update schrieben, und zog bis Mitternacht weitere 4 Meilen. Das Ziel war – wie wir angenommen hatten – eine der Haupt Futterstationen wo sie mit ihrer Mutter June gewesen war, als sie heranwuchs. Doch der Hausbesitzer füttert noch Rehe (bis zu 20 auf einmal) und hatte nur Mais im Angebot – nicht gerade was Bären gerne fressen. Lily zog zu einer anderen Futterstation – aber dieser Hausbesitzer ist im letzten Herbst gestorben. Von dort ging sie zu einer dritten, aber diese Sommer-Bewohner waren noch nicht wieder hier. Dann war es Nacht. Sie und Eli und Ellie gingen in den Wald und legten sich gegen 02:17h hin. Heute früh wurden sie gegen 10:05h aktiv und gingen zu einem Espen Stand, wo sie wahrscheinlich die Bäume nach Kätzchen erkletterten.


Ray kommt herunter – 03. Mai

Aster war auch unterwegs, wenn auch nicht in dem Maße wie Lily und Familie. Sie verließ den Klee Fleck um 20:11h und ging eine Drittel Meile zu einem Espen Stand. Wir wissen nicht, ob die Schusswunde in ihren Trizepsmuskel das Klettern verhindert. Sie legte sich um 21:49h zur Ruhe. Durch die Wanderungen mit Bären während der Jahre wissen wir, dass sie typischerweise einen Tag ein oder zwei Stunden nach Sonnenuntergang sehen. Sonnenuntergang war um 20:28h gestern. Aster stand auf und ging zu einem weiteren Espen Stand in einer Meile Entfernung, wo sie um 23:10h ankam.


Ray an Weymouth-Kiefer – 03. Mi

Juliet besucht auch Espen Stände. Sie blieb bis 10:25h mit ihren Jungen an der Weymouth-Kiefer. Wir sind nicht sicher, ob sie die Jungen mitnahm, doch die langsame Geschwindigkeit mit der sie sich bewegt (0.2 Meilen in 40 Minuten 0.3 MPH) lässt annehmen, dass sie bei ihr sind. Wir werden das mit Sicherheit wissen, wenn sie sich heute Abend irgendwo anders niederlässt. Sie hat sich jetzt insgesamt 0.37 Meilen von der Weymouth-Kiefer zu einem Espen Stand, in dem auch eine Weymouth-Kiefer steht, bewegt.


Ray klettert – 03. Mai

Am Bären Zentrum wurden unsere Pläne Holly herumziehen zu lassen und die Geschichte von Holly und den Drei Bären fortzusetzen, aus medizinischen Gründen vereitelt. Bei der Überprüfung von Hollys Geschichte des Reibens im letzten Herbst und nachdem wir bei der Untersuchung am 10. April einige Exsudate unter ihrem Fell entdeckt hatten und nachdem sie jetzt wieder, zu einer Jahreszeit, wo sie nicht kratzen, kratzt, glauben unsere Tierärzte, dass wir sie auf Sarcoptesräude behandeln sollten. Wir werden die verordnete Medizin ab morgen in ihr Fläschchen mischen. Räude kann andere Bären anstecken, so müssen wir sie noch3 Wochen lang, oder wie von den Tierärzten verordnet, isolieren. Die Tierärzte verschreiben natürlich eine minimalinvasive Behandlung.

Holly wird, da sind wir sicher, die Abgeschiedenheit satt haben. Abgeschiedenheit in kleinen Gehegen ist nicht das, was wir wollen, deshalb haben wir eines der größten natürlichsten Bärengehege gebaut. Wir hoffen die anderen Bären werden Vorteile aus der Situation bekommen, indem sie Holly durch den Zaun kennen lernen. Wir sehen das auch als Chance für alle Mitarbeiten und Bären Ausbilder, die in das Gehege zu Holly gehen möchten, um sie so kennen zu lernen und umgekehrt.

Fortsetzung




Schwarzbär Selbstaufnahme #3

Zu einem anderen Thema. Die Anzahl der Chatter wächst und wir brauchen mehr Volontäre als Moderatoren im Teich Chat, besonders täglich von 12-14 CT und 19-20 CT. An Wochenenden von 14–16 CT. Die Beschreibung für diesen Job ist hier: http://www.bear.org/website/open-volunteer-positions/786-pond-chat-room-moderator.html, doch kurz, es geht darum, neue Lily Fans aus der ganzen Welt kennen zu lernen und sie über unsere Botschafter Bären und über Schwarzbären m allgemeinen aufzuklären. Sie müssen auch die PTZ Kamera bewegen. Wenn Sie schon als Volontär eingetragen sind, geben Sie nur eine Email an volunteercoordinator@bear.org und erklären Ihr Interesse. Wenn sie einen Freund haben, der interessiert wäre, bitten Sie ihn den Antrag auszufüllen unter www.bear.org/website/volunteer.html

Während wir den kleinen Ray vor einigen Tagen beobachteten, wie er die Weymouth-Kiefer herunter kletterte, dachte ich, wie traurig es ist, dass wir die Anfänge dieser Bären nicht übertragen konnten für alle, die sie heranwachsen sehen möchten. Ich dachte auch wieder daran wie die Höhlen-Beobachter darin hingen bis in den Mai hinein, in schwarz-weiß beobachtet haben und wie nötig es war einige detaillierte Farbbilder zu bekommen .

Als wir Juliet an dem Tag orteten, waren die Jungen hoch oben in einer Weymouth-Kiefer. Wir dachten, dass es schwer sein würde gute Bilder zu bekommen. Das Bild in der Weymouth-Kiefer ist unser erster richtiger Eindruck von Ray. Von Bernard und Charlie bekam man nur einen flüchtigen Blick auf Fell durch die hohen Äste. Vielleicht eine halbe Stunde später begann Ray herunter zu kommen. Juliet hörte seine Krallen und sah ihn in Bewegung. Schnell ging sie zum Baum, grunzend. Er kam weiter herunter, saß und stand auf einem Ast einige Minuten, und kam dann weiter herunter. Ray behielt uns gut im Auge, wie die meisten Bilder beweisen. Wir werden der Familie mit GPS folgen und persönlich während des Jahres und hoffentlich werden wir sie und andere Bären nächsten Winter in ihren Höhlen beobachten können.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Viele Grüße von
Brit
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Update 07.05.2014

Juliet mit Jungen, erstes Gewitter – UPDATE 07. Mai 2014


Juliet kommt näher – 03. Mai

Juliet ging nicht zur Weymouth-Kiefer zurück gestern Abend, so waren die Jungen offensichtlich bei ihr, was ihre Langsamkeit erklärte. Heute Abend erlebten die Jungen ihr erstes Gewitter und Blitzen (50F). Wir wissen von unserer Begleitung von Bären, dass Gewitter sie auf die Bäume treiben, normalerweise den größten Baum der Umgebung. Wir haben noch nie gehört, dass einer durch Blitzschlag in diese Bäume getötet wurde. Doch ihre allgemeine Antwort auf Gefahr, auf Bäume zu klettern, scheint sich nicht nach Blitzschlag zu richten. Doch vielleicht wären sie auf dem Boden besonders anfällig als Beute. Wir wissen nicht, was die größere Gefahr wäre.


Ray sitzt auf einem Ast – 03. Mai

Aster macht weiter lange Wanderungen trotz des heilenden linken Vorderbeins. Seit gestern hat sie 3 Meilen zurückgelegt, als sie zu der Höhle zog, wo sie im Januar 2011 auf die Welt kam. Problem ist, dass Jewel und ihre Jungen sich in dieser Gegend befinden. Das mag der Grund sein, warum Aster plötzlich aufbrach und 0.9 Meilen in 24 Minuten (2.25 MPH) zurücklegte.


Ray klettert herunter – 03. Mai

Lily, Eli und Ellie hatten heute ihren ersten Auftritt an einer Futterstation – die Besitzer freuten sich, sie zu sehen.


Lucky klettert auf eine Zeder

Am Bären Zentrum macht die Neuigkeit die Runde, dass Holly heute Abend aufgehört hat zu kratzen. Kann die Medizin so schnell gewirkt haben? Die Mitarbeiten legten ein Bündel Zedern Chips vor Hollys Höhle und sie begann, sie hinein zu kratzen.

Lucky war heute voller Schwung und Elan und wollte aus seinem Pferch heraus. Die Mitarbeiter ließen ihn hinaus und beschlossen ihn die ganze Nacht herumziehen zu lassen. Doch mit dem aufziehenden Gewitter und Blitz und wissend, dass Lucky das nicht mag, ließen sie ihm sein Tor auf, falls er Zuflucht in seiner Höhle suchen wollte. Wir werden sehen, wo er die Nacht verbrachte. Als Teil, seine Energie heute zu zeigen, kletterte er auf eine Zeder die wir vor den Zuschauerbereich gepflanzt haben und ein Teich Chatter nahm den Moment auf. Wir möchten gerne, dass Lucky auf diesen Baum klettert und regelmäßig dort oben nach Futter sucht, damit die Besucher seine Kraft und Beweglichkeit beim Klettern erleben können und Bilder auf Augenhöhe von ihm von der Aussichtsplattform machen können,

Dank der Mitarbeiter und Lily Fan Volontäre braucht Honeys neues Gehege nur noch wenig zur Vervollständigung. Alles sehr geschätzt.

Für alle die Interesse an der Erfahrung ihres Lebens haben, es sind noch einige Plätze in den 2014 Feldkursen frei. Mehr kann man online sehen: http://www.bearstudy.org/website/field-study-courses.html

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Update 08.05.2014

Bewegungen – UPDATE 08. Mai 2014


Eagles Nest See Eins

Das Luftbild von Google Earth zeigt, dass Julie und die Jungen sich in einem Bergwald niedergelassen haben, wo Espen und Weymouth-Kiefern sind – wahrscheinlich ein sicherer Platz für die Kleinen. Manchmal lassen Mütter ihre Kleinen an einer Weymouth-Kiefer und gehen in der Gegend auf Nahrungssuche und manchmal gehen sie mit den Jungen zusammen. Wir denken, dass die Jungen bei Juliet sind, denn die schnellsten Bewegungen, die wir feststellen konnten, waren weniger als 0.3 MPH – eine Geschwindigkeit einer Mutter, die mit ihren kleinen Jungen auf Nahrungssuche ist. Die Familie hat die gesamten letzten 24 Stunden in einem Gebiet von weniger als 0.3 Meilen Durchmesser verbracht. Eines der Dinge die wir aufzeichnen für Veröffentlichung ist der Unterschied in den Bewegungen von Weibchen mit neugeborenen Jungen und solchen mit Jährlingen oder keinen Jungen. Das ist etwas, was allgemein bekannt ist, aber es wurde nie so genau aufgezeichnet, wie es jetzt mit dem GPS möglich ist.


Silbermöwe

Wir überprüften die vergangenen Daten für Eisschmelze auf Seen im Nordosten von Minnesota. Die früheste Schmelze war 2012. In dem Jahr verließen Lily und Faith ihre Höhle am 23. März, dem frühesten Verlassen, dass wir in unserer jahrzehntelangen Studie aufgezeichnet haben. Mehrere Seen hatten die späteste Schmelze 1996, nach einem Winter in dem im Studiengebiet ein Rekord Minus von 60F gemessen wurde. Das Frühjahr begann mit der vielleicht größten Espen Samenernte, das wir je erlebt haben. Espenpollen färbten den See hier gelb und dann aufgebauscht mit Espen Samen färbten sie den See weiß. Der Sommer 1996 hatte die beste Beerenernte, die wir je erlebt haben.


Stelle mit Schnee

Gestern sahen wir ungewöhnlich große Klumpen von Espen Kätzchen Flaum im Wind. Ist das der Beginn eines weiteren großartigen Nahrungsjahres? Eine andere Sache, die wir 1996 sahen, war die größte Balsam Tannen Zapfen Ernte die wir je gesehen haben. Wir werden danach wieder in diesem Frühjahr schauen, das auf einem ungewöhnlich kalten Winter folgt.

Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt sorgen für Fortschritte in Schwarzfärbung und Schmelze des Eises auf den Seen, sogar auf tieferen Seen, obwohl viele noch zu 95% zugefroren sind. Im Wald wird es schwieriger Flecken mit Schnee zu finden, doch es gibt noch einige in schattigen Tälern.

Wir freuen uns, dass die Helmspechte weiterhin die Nisthöhle besuchen, die sie 2006 nutzen, als Sue 2 der 3 flügge gewordenen auf ihrem ersten Flug aus dem Nest gefilmt hat (https://www.youtube.com/watch?v=Rn0I-p7qbHA). Der erste Flug war natürlich ziemlich ungeschickt und einer der jungen Spechte flog fast Sue an, die aus einem Fenster im 2. Stock des WRI filmte.

Mehr zur Natur. Frühlingspfeifer rufen. Spechte rufen seit den letzten 3 Tagen unaufhörlich und heute haben sie sich 25 Fuß über Lynns Kopf gepaart. Als sie gerade fertig waren, landete ein junger Weißkopfseeadler nur 2 Fuß entfernt und trieb sie so in die Flucht. Der Adler flog weg, als Lynn nach seiner Kamera griff. Die nette Silbermöwe war nicht so scheu. Als Lynn aus der Tür trat mit Sonnenblumensamen für die Vögel und Eichhörnchen, landete die Möwe in 8 Fuß Entfernung und beobachtete, wie er die Samen auf das Geländer, keine 5 Fuß von ihr entfernt, streute. Sobald sich Lynn umdrehte um hineinzugehen, hüpfte die Möwe nach unten und begann zu fressen. Ein wunderschöner Vogel. So fing der Tag gut an.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Update 09.05.2014

Seetaucher und Bären – UPDATE 09. Mai 2014


Seetaucher auf ruhigem Gewässer

Temperaturen in den 40-igern ließen mehr Eis über Nacht schmelzen. Das bedeutet, dass das Seetaucher Pärchen, das am Eagles Nest See Eins vor einigen Abenden erschien, jetzt Platz zum Schwimmen hat. Als sie ankamen waren sie auf einem kleinen Fleck offenen Wassers an der Nordspitze der sonnigen Nordküste beschränkt. Heute früh hatten sie mehr Platz. Auf dem Bild kann man sie im offenen Wasser schwimmen sehen während der Stille vor dem Wind und Regen. Auf einem anderen Bild sieht man einen mit einem Fisch (Blauer Sonnenbarsch?), entweder gefangen oder ‚aufgeräumt‘. Über ein Drittel des Sees ist jetzt eisfrei und ein zweites Pärchen Eistaucher hat jetzt das andere Ende besetzt. Der See ist 1.2 Meilen lang und kann bis zu drei Pärchen dieser sehr territorialen Vögel beherbergen.


Seetaucher mit Fisch

Lily, Eli und Ellie haben wahrscheinlich heute ihre tiefe Felsenhöhle besucht. Ein 54 minütiger Abstand zwischen den GPS Ortungen nahe der Höhle lässt die Annahme aufkommen, dass sie hinein gegangen sind.


Seetaucher im Eis

Juliet, Ray, Bernard und Charlie sind immer noch auf demselben Flecken Wald, wo sie gestern waren. Seit 19:45h gestern Abend (jetzt 15:40h, Freitag) sind sie in dem Gebiet, das nur 220 Yard lang und 50 Yard breit ist, geblieben. Mit den Temperaturen jetzt auf 37F und Regen, nehmen wir an, dass die Jungen einige ihrer Zeit zusammengekuschelt unter oder neben Juliet verbrachten. Im Moment sind sie 1.03 Meilen von ihrer Höhle entfernt.

Asters GPS Ortungen deuten darauf hin, dass sie sich, trotz ihrer Beinverletzung, ziemlich gut bewegt. Der große Fortschritt, den sie seit letztem Herbst gemacht hat, lässt uns annehmen, dass sie sich weiter verbessern wird. Wir freuen uns, sie so aktiv zu sehen.

Zur gleichen Zeit werden all die besenderten Bären aktiv, werden die Sichtungen von nicht besenderten Bären häufiger, einschließlich einem, der um 17:54h die Auffahrt hinauf geflüchtet ist.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Update 10.05.2014

Timing ist alles – UPDATE 10. Mai 2014


Aster

Lily und Aster brauchten neue GPS Batterien. Es ist leichter das ganze Gerät, als nur die Batterien auszutauschen und wir können dann auch sicher gehen, dass das alte Gerät trocken ist, bevor ex wieder eingesetzt wird. Beide Bären sind in letzter Zeit weit gewandert – oft in entlegene Gebiete. Die Jährlinge Eli und Ellie haben keine Schwierigkeiten mit Lily mitzuhalten und Asters verletztes Bein heilt gut und behindert sie offenbar nicht.


Aster

Der Trick für einen schnellen und leichten GPS Austausch ist das richtige Timing. Wir möchten, dass die Batterien entladen sind, aber nicht vollständig. Es geht schneller und leichter einen Bären innerhalb seines Revieres zu orten, wenn man weiß wo er ist. Sobald die Batterien entleert sind, müssen wir auf den Straßen fahren und den Standort des Bären triangulieren bevor wir loswandern.


Asters Wunde

Wir fangen die Bären lieber ab, anstatt hinter ihnen her zu sein. Ein Bär mit einer Agenda, die uns nicht berücksichtigt, wird nicht wegen einer Handvoll Nüsse zu uns kommen. Der Bär bringt sich nicht in Bedrängnis um uns einen Gefallen zu tun.

Wir wollen auf einer Straße nah genug an die Bären herankommen, damit wir unsere Zeit maximieren können. Es gibt immer mehr zu tun, als Zeit da ist.


Lily

Heute hielten wir unsere Augen auf die GPS Ortungen am Computer gerichtet und eilten hinaus zu Aster und Lily als wir die besten Chancen hatten, sie zu treffen. Unsere Zeitberechnung war genau richtig und wir trafen leicht auf beide Bären.

Aster umkreiste uns, bevor sie sich näherte und scheute sich anfangs vor der Hand, die nach ihrem Halsband griff. Bald entspannte sie sich jedoch in der Routine und der Wechsel wurde durchgeführt. Dann trank sie von einem nahe gelegenen nassen Fleck und setzte sich hin um sich zu putzen. Ihre Wunde ist nicht so rot wie sie vor zwei Wochen war.


Lynn an den Goosberry Fällen

Lily kam schnell und saß ruhig während die Nüsse aus dem Rucksack geholt wurden. Sie legte sich hin und ignorierte das Zerren, das nötig war um ihr GPS Gerät auszutauschen. Lily ist jetzt sehr an die Routine gewöhnt. Als die letzten paar Nüsse weg waren, stand sie auf und lief in die Richtung, aus der sie gekommen war.

Als nächstes fuhren wir, um Faith‘ Signal auszumachen. Die gute Neuigkeit ist, dass das Signal aktiv ist – was bedeutet, dass sie das Halsband immer noch an hat. Die nicht so gute Nachricht ist, dass sie in einer sehr abgelegenen Gegend ist. Hoffentlich werden wir sie bald näher finden.

Lynn und Donna Rogers besuchten heute Nachmittag, als vorgezogene Muttertags Feier, die Gooseberry Fälle an der Nord Küste des Superior Sees.

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Update 11.05.2014

Alles Gute zum Muttertag – UPDATE 11. Mai 2014


Jewel

Jim und Sue feierten den Muttertag indem sie zwei Mütter besuchten. Gestern hat Sue bemerkt, dass ein Teil von Lilys Halsband abbrach. So war es heute oberste Priorität zu Lily zu kommen um das Halsband zu reparieren. Zu Lily zu kommen war eine Herausforderung, aber Beharrlichkeit zahlte sich aus und alles konnte erledigt werden.


Lily

Als nächstes nahmen sie den Vorteil der totalen Eisschmelze war um Jewel zu besuchen und ihr ein GPS Gerät anzulegen. Jewel machte es leicht. Sie entdeckte sie aus der Ferne in einer Gegend mit viel Unterwuchs und kam schnell sobald sie die Situation verstanden hatte. Jewel war ein wirkliches Schmuckstück heute. Sie war nicht immer ein Bär mit dem es einfach war zu arbeiten, doch heute hat sie uns sehr überrascht durch ihre Kooperative.


Insel auf dem See One – 10. Mai

Unser vorheriger Besuch bei Jewel war am 16. Februar als Jim und Lorie nur nah genug an die Höhle gingen um Junge zu hören, und zu wissen, dass da mindestens zwei waren. Der Besuch davor war am 2. November, als wir ihre Höhle entdeckten und ihr das GPS Gerät abnahmen. Heute beobachteten Jim und Sue die Jungen lang genug um drei zu zählen. Jewels GPS Gerät wird uns helfen Stück für Stück die Geschichte zu erkunden, wie Bären Junes freies Revier übernehmen.


Insel auf dem See One – 11. Mai

Die Bilder von der Insel, aufgenommen gestern um 10:43h und heute um 07:21h zeigen das Zurückgehen des Eises auf dem Eagles Nest One See. Mit Höchsttemperaturen von jeweils 68F und Tiefsttemperaturen nachts um die 40F.


Waldfrosch

Gestern verbrachte Lynn den Nachmittag mit Donna, dem Bild-Detektiv, und feierten Muttertag einen Tag früher. Wann immer Donna dabei ist, gibt es gute Bilder. Gestern entdeckte sie die roten Winterblätter des Lederfarn, ein niedriger Strauch in Feuchtgebieten und sie haben einen U-turn gemacht.


Waldfrosch Eier

Als sie hinausgingen, hörten sie einen ohrenbetäubenden Chor von Frühlingspfeifern, Frosch Chor und Waldfröschen. Es ist spät für die Paarung der Waldfrösche. Sie sind die ersten, die sich hier in der Gegend paaren, normalerweise im April. Donna ist an der ganzen Natur interessiert. Sie waren unterwegs zu den Gooseberry Fällen an der Nordküste des Superior See, aber die Frösche waren auch gut. Zusammen standen sie fasziniert, leise auf Froschgesichter in der Vegetation des frühlingshaften Gewässers deutend.


Honey auf Erkundungstour

Teil der Faszination war, den frühlingshaften Teich erwachen zu sehen. An einem Tag der nahe dem Gefrierpunkt begann, kamen bei 68 Grad Mittagstemperatur die Wasserschneider, Drehkäfer und ein Wasserkäfer, den wir nicht kannten heraus. Wir wissen dass man dort sein müsste, aber es war ein denkwürdiger Moment. Lynn und Donny kamen schließlich zu den Goosberry Fällen, die dröhnten und sahen auf dem Heimweg einen Elch, an einem traditionellen Fleck, wo sie im Frühjahr Salz suchen. Ein guter Tag.


Honey Pobacken

Am Bären Zentrum verbrachte Honey heute eine gute halbe Stunde damit, das neue Gehege und Chalet zu erkunden, das Lily Fans gekauft und geholfen haben, für sie zusammen zu bauen. Im Bären Zentrum haben Volontäre einen dringend benötigten Tank gekauft und installiert. Vielen Dank!.

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12.05.2014

Seen und Wälder – UPDATE 12. Mai 2014


Halsringenten

Über Nacht schmolzen die Schneeflecken, die wir im Wald beobachtet hatten. Heute um 17h, war der letzte Eis Rest auf den Seen in dieser Gegend endlich weg und Halsringenten zogen ein. Auf dem Bild können wir den rostigen Ring um den Hals sehen, von dem sie ihren Namen haben.

Der einzige Schnee, der jetzt noch übrig ist, ist da, wo die Menschen ihn auf einen Haufen geräumt haben. Einer dieser Haufen ist noch 8 Fuß hoch. Aber auch der wird schmelzen.

Im Wald ziehen Bären ohne Junge herum. In den letzten zwei Tagen hat Aster ein Gebiet von 2 Meilen Länge genutzt und Lily eines von 2.71 Meilen Länge. Mütter mit Jungen nutzen kleinere Gebiete. Julie und ihre Jungen Ray, Bernard und Charlie nutzten nur ein Gebiet von 1 Meile Länge. Wir haben nur GPS Ortungen von Jewel und ihren 3 Jungen von einem Tag und die sind alle in einem Gebiet von 0.11 Meilen Länge.

Die weitreichenden Züge von Lily lassen die Frage offen, ob sie im Östrus ist, wie sie es um diese Zeit 2012 war, wo sie sich schon von Faith am 7. Mai getrennt hatte. Doch dieses Jahr (2012) hatte einen ungewöhnlich frühen Frühling. Dieses Frühjahr ist spät. Wird das einen Unterschied machen? Lily war in den letzten Tagen noch mit Eli und Ellie zusammen, wie man durch Lilys Grunzen weiß, als Sue und Jim sie besucht haben. Wir hoffen, dass Lily uns in den nächsten Tagen die Gelegenheit geben wird zu sehen, ob sie noch mit ihren Jährlingen zusammen ist.


Kilometerzähler – 11. Mai

Am Bären Zentrum gingen Sharon Herrel und Judy Thon zu Holly um ihr die Flasche zu geben (https://www.youtube.com/watch?v=62ThukCfFds).Das Ziel ist, diese Zwangshaft (wegen ihrer Räude) zu nutzen, um eine engere Bindung herstellen zu können. Wir haben Glück dass wir Mitarbeiter haben, die so erfahren mit diesen (und anderen) Bären sind. Sharon Herrell war von Anfang an am Bären Zentrum (seit 2007). Judy Thon und Heidi sind dort seit Anfang 2011.

Wir werden bald Juliets Höhlenkamera abbauen. In diesem Sinne bekamen wir eine Email von einer Kindergärtnerin in Kalifornien in der steht „Ich hatte in diesem Jahr Schwierigkeiten meine Kinder ohne die Höhlenkameras zu unterrichten. Es ist schwer für kleine Kinder zu verstehen warum“. Wir sagen, dass es auch für uns schwer zu verstehen ist.

Gestern Nacht war Lynn dabei einen Moment zu erfahren, auf den er monatelang gewartet hatte. Leute wetteten, wer würde an seinem Handy sein und das versäumen. Genauso war es. Als der Kilometerzähler über die 2 Hunderttausenderer stieg, telefonierte er mit seinem Handy, so ist das Bild nicht so präzise ausgefallen, wie es hätte sein können.

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Update 13.05.2014

Bären in Bewegung – UPDATE 13. Mai 2014


2-jähriges Weibchen

Die 3-jährige Aster und die 7-jährige Lily (mit Jährlingen Eli und Ellie) haben heute beide ein 1 Meilen langes Gebiet benutzt, während die 5-jährige Jewel und die 11-.jährige Juliet und ihre Jungen in einem Gebiet, ein Drittel so lang, blieben. Wenn Bären in Bewegung sind, zeigen sich einige an den Futterstationen der Gemeinde. Wir schossen ein Foto von diesem scheuen 132 Pfund Weibchen (wahrscheinlich 2 Jahre alt) um die Zeichnungen im Gesicht mit den Aufzeichnungen von Bären, die wir in letzter Zeit gesehen haben, zu vergleichen.

Das ist die Jahreszeit in der die Gemeinde auf das Erscheinen ihrer Lieblinge wartet. Eine Sichtung erzeugt Anrufe bei interessierten Nachbarn. Wir schauen ganz besonders nach dem Einäugigen Jack. Wir haben ihn das erste Mal 2002, als er 4-6 Jahre alt war (243 Pfund am 9. August des Jahres) gesichtet. Sein gutes Benehmen machte ihn bald zum Liebling der Gemeinde, wenn er die Futterstationen besuchte. Er war sehr scheu an den Futterstationen, wie es normal ist, und wir wissen von niemandem außer uns, der ihn im Wald gesehen hat. Er war so von Braveheart angezogen, dass er ihr folgte und sich mit ihr paarte, sogar, wenn wir bei ihr waren. 2006 machte er den Fehler zu nahe an Midge heranzukommen, als sie vom großen Lumpy begleitet wurde. Jack verlor den Kampf, den Sue für die Ausstellung über Balz und Paarungsverhalten, aufgenommen hatte (http://www.bear.org/website/bear-pages/black-bear/reproduction/14-mating-battle-combatants.html). Während der Jahre haben wir viele Herzfrequenzen vom sanften Jack genommen, der in der BBC Dokumentation von 2009, Bearwalker of the Northwoods, zu sehen war.

Die 12-jährige Braveheart ist ein weiterer Bär, den wir suchen. Wir haben sie seit ihrer Geburt (von Blackheart 2002) beobachtet und besendert. Sie verlor ihr Halsband letztes Frühjahr (2013), kurz bevor der DNR ein Verbot sowohl für das Anlegen als auch das Wiederanlegen von Sender Halsbändern ausgesprochen hatte. Ein älteres Foto von ihr ist in einem der letzten Artikel der Minneapolis Star Tribune (http://www.startribune.com/local/257602301.html). Um das Bild machen zu können, folgten Lynn, der Reporter und der Fotograf ihrem Telemetrie Signal, indem Lynn sie ungefähr 2 Stunden lang rief, während Braveheart sie im dichten Wald, außerhalb ihrer Sicht, umkreiste. Schließlich vertraute sie Lynns Stimme und kam für eine Belohnung, eine Herzfrequenzmessung und die Anpassung eines Halsbandes.

Eine weitere Erinnerung ist, wie Lynn sie rief und versuchte sie in sehr dichtem Buschwerk mit Telemetrie anzupeilen. Lynn erblickte sie und ging dann zu der Stelle von der sie verschwunden war und schaute in alle Richtungen. Kein Bär. Dann bewegte sich etwas in zwei Fuß Entfernung. Braveheart war die ganze Zeit geduldig neben Lynn gestanden.

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