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Brit Haagna |
Update 30.06.2017
Bären jung und alt- UPDATE 30. Juni 2017

Shadow
Nachdem die Paarungszeit zu Ende geht und die Jungen mobiler werden und die Vegetation wächst, zeigen sich mehr Bären.
Gestern Abend, nachdem ich das Update über die Wolfsichtung gepostet hatte, bekam ich einen weiteren Anruf. Die 30-jährige Shadow war alleine aufgetaucht, nachdem sie einige Tage vorher sehr zärtlich mit einem Freund zusammen war. Ich wollte ein Bild von ihrem grauen Aussehen im Alter von 30 machen. Ich ließ die Kellertür von dem Grundbesitze öffnen und klickte. Ihre Augen waren auf das starke Objektiv gerichtet das sie sah. Das Bild wird auf die oberen Wände des Bären Zentrums kommen, zeigen, wie Schwarzbären mit zunehmendem Alter grau werden und erzählen, wie sie ihr Grau verdient hat.
Heute rief ein aufgeregter Grundbesitzer an um zu sagen, dass ein Bär, von dem seine Frau denkt es sei Ursula, mit vier Jungen kurz erschienen sei.
Von einem weiteren Ort wurde Fern alleine gemeldet (Jewels 5-jährige Tochter) . Fern ist der Bär, der viele Tage mir einem Männchen zusammen war und dann zu Big Harry wechselte, mit dem sie noch vor wenigen Tagen gesehen wurde. Jetzt scheint sich auch Fern niederzulassen. Sie ist so eine Süße und wäre sehr gut geeignet für eine Höhlenkamera, genau wie Lily und Jewel. Lily wurde vor einigen Tagen gesehen, wie wir im Update berichtet hatten, aber scheint jetzt zur Wildnahrung, wie es üblich ist, zurück gegangen zu sein. Sie wollen Abwechslung und können auch durch das abwechslungsreichte Futter, das wir zur Verfügung stellen können, nicht an einer Futterstation gehalten werden.
Fern scheint sehr gut zu fressen. Das einzige was sie an der Futterstation anrührte, waren Haselnüsse, die teuer und knapp sind. Sie hat guten Geschmack.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Alle Bilder sind von heute, außer anders angegeben.
(Und alle Bilder sind Klick-Bilder)
Viele Grüße von
Brit
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Update 01.07.2017
Ursula, V-Dot - UPDATE 01. Juli 2017

Mutter mit 4 Jungen
Ein Nachbar kam vorbei mit diesen zwei Bildern von einem Bären mit 4 Jungen. Ich schickte die Bilder an Leute, die die Bären hier so gut wie keiner kennen. Sie stimmten zu, dass es Ursula ist. Ich werde das mit Sicherheit wissen, wenn ich sie sehe und mich mit ihr beschäftige. Sie ist normalerweise scheu, doch wenn sie einen erkannt hat, oder die Situation kennt, dann ist sie super. Sie ist 12 Jahre alt. Ihre vorigen Würfe bestanden nur aus zwei oder drei Jungen.
Ich weiß nicht, ob es zusammenhängt, aber Bär Donna hatte in ihren ersten drei Würfen jeweils 2 Junge. Dann im Alter von 11 produzierte sie 3. Mit 13 begann sie 4 Junge zu produzieren. Zwei Würfe nacheinander. Ich bin gespannt, was sie dieses Jahr, im Alter von 17 Jahren haben wird.
Shadow hat niemals 4 produziert, aber sie hatte 4 Würfe nacheinander mit 3 Jungen als sie 10-16 Jahre alt war. Dann im Alter von 18-26 waren 4 von 5 Würfen nur 2 Junge (ein Wurf mit 3), mit 28 hatte sie ein Junges. Sie könnte dieses Jahr im Alter von 30 wieder einen Wurf gehabt haben, aber hat sie nicht. Jedoch hat sie noch Hormone und zieht Männchen an, so vielleicht hat sie nur ein Jahr Auszeit genommen um in diesem jetzigen Alter ein Junges zu bekommen. Ich hoffe zu sehen, was sie 2018 haben wird. Sie hält schon den Rekord des ältesten Schwarzbären der Junge produziert.

Mutter mit 4 Jungen
Erwachsene Männchen kommen nicht herein während sich die Paarungszeit in diesem Teil des Landes dem Ende zu neigt. Big V-Dot hielt sich bis 00:10h zurück um im Juli statt in Juni zu erscheinen. Das ließ unsere Volontär Assistentin Peggy bis fast 5 Uhr aufbleiben, obwohl sie heute eine 12-13 Stunden lange Fahrt vor sich hat, was ihr nur einen Schlaf von 3 Stunden gibt. Sie möchte nicht in einem Motel anhalten, sondern durchfahren. Ich werde bis morgen früh keine Ruhe finden, bevor ich erfahre, dass sie sicher angekommen ist. Ich möchte nicht, dass ihr durch ihre Liebe zu den Bären, die sie fast ihr ganzes Leben lang begleitet, etwas passiert. Mike Johnson ist jetzt auf dem Weg hierher, um Peggys Pflichten zu übernehmen das Futter auszulegen und Besuche zu registrieren. Mike, Lorie und Lories Mann Tracy haben bei ihrem letzten Besuch Kameras aufgestellt um Besuche besser aufzeichnen zu können.
Ich bin so dankbar, dass ich so viele talentierte Leute um mich habe, die Dinge immer besser machen. Das geht von all den Lily Fan Volontären über die Spender im ganzen Land und auf der ganzen Welt. Dank an sie und die Mitarbeiter. Lily Fans werden das Bären Zentrum nicht mehr wiedererkennen, wenn sie für das LilyPad Picknick am 21. Juli kommen.
Ich werde auch erleichtert und glücklich sein, wenn ich erfahre, dass Donna von zwei Wochen Besuch bei den Kindern und Enkeln in Colorado, am 03. oder 04 Juli wieder gut nachhause kommt. Ich musste ihre Pflanzen gießen, während sie weg war. Ich hoffe sie ist zufrieden mit meiner Arbeit.
Mehr über die frühen Jahre meiner Forschung folgen.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Viele Grüße von
Brit
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Update 02. Juli 2017
Bären und Füchse- UPDATE 02. Juli 2017

Graufuchs Junge
Lily wurde heute mit ihren 3 Jungen in ihrem Hauptnahrungsgebiet gesehen. Gut zu wissen, dass alles in Ordnung ist.
Ich habe V-Dot oder Victor selbst noch nicht gesehen, aber Mike sah den Bären von dem wir als V-Dot berichtet haben und sagte, dass es Victor sei.
Wir bekamen eine Email, die besagte, dass Donna am 27. Juni mit 3 Jungen gesehen wurde, so ist dieses Geheimnis gelüftet. Donna hat ihren Wurf nicht auf 4 Junge ausgeweitet und wir wissen, dass sie noch lebt. Das Paar, das über ihr Erscheinen berichtet hat, kennt sie gut.
Lily Fans haben Fragen:
1. Was wissen wir über Quill, nachdem wir ihn am 24. Und 25. Mai gesehen haben?
Quill ist schwer zu identifizieren, sodass wir niemals sicher sind, wenn wir ihn nicht aus der Nähe sehen, um seine Stupsnase erkennen zu können und das Muster des Fells auf seiner Stirn. Wir sehen Bären, die sich wie er benehmen und auch so ähnlich aussehen, dass wir glauben er ist es, aber wir bekommen selten einen so guten Anblick um sicher zu sein. Nachbarn berichten routinemäßig ihn zu sehen.
2. Ist es normal für Jährlinge aus verschiedenen Würfen, dass sie zusammen herumhängen nach der Familienauflösung?
Nein. Aber sie machen das häufig – besonders Männchen.
3. Wie geht es Donnas Blumen?
Sie sehen gut aus, aber ein Reh hat die Tulpen gefressen.

Zedernmulch und Rindertalg
Der Wolf mit dem bösen Hinterbein von dem ich am 29. berichtet habe, wurde am Morgen des 30. gesehen, aber seitdem nicht mehr. Vielleicht hat Charlie keine Fischreste mehr, oder vielleicht sucht der Wolf anderswo nach anderer Nahrung. Wenn er nicht Teil eines Rudels ist, hat er wenig Überlebenschancen, es sei denn das Bein heilt bald. Ich wünschte, er würde hierher kommen. Es gibt keine Möglichkeit, dass er selbst, mit diesem kranken Bein, lebende Beute jagen kann.
Wir glauben jetzt mehr denn je, dass wir Hausgäste haben. Immer wieder haben wir zwei Graufuchsjunge unter dem Vorderdeck herauskommen sehen. Wir fragten uns schon, ob die Familie dort unten wohnt oder ob sie von woanders kommen und nur momentan Zuflucht suchen. Dann rochen wir etwas Totes, wie Beute die von den Eltern gebracht worden war, wo das Deck vom Parkbuchtfenster verdeckt wird. Dort könnte die Familie trocken bleiben – auch unter dem Eingang. Heute saß Mike auf dem Vorderdeck, als zwei Junge dort herauskamen. Er hielt langsam sein Handy in die Richtung und machte das Bild, ohne dass sie es merkten. Nach einigen Minuten gingen sie wieder hinunter. Ich hoffe, dass sie jedes Jahr dort leben.
Vor dem Fenster. Peggy errichtete einen Haufen von Zedernmulch neben einen Haufen von Rindertalg bevor sie gestern wegfuhr. Der Zedernmulch ist für Bären um sich darin zu wälzen und zu spielen. Der Rindertalg ist für die Adler, Möwen, Bären, Füchse, Baummarder, Nerz etc. Ich habe heute nachgefragt und sie ist gut zuhause angekommen.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Brit
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Update 04.07.2017
Holly, Tasha, Lily, Donna - UPDATE 03. Juli 2017

Holly und Tasha
Worte von Sharon und fröhliche Videos:
Heute war ein großer Tag für unsere 4-jährige Holly und unsere 2-jährige Tasha. Nach einem großen Frühstück, ich wollte volle Bäuche haben, wurden die Bärentore heute früh gegen 09:25h für die Mädchen geöffnet. Tasha war zu beschäftigt damit, die Rinde ihrer Melone zu fressen und so bemerkte sie nicht wie Holly sich in der Kabinenhöhle näherte. Tasha rückte auf die Seite während Holly das Innere der Kabine übernahm. Zuerst öffneten sie die Mäuler, dann klopften sie sich mit den Pfoten am Eingang der Höhle ab. Das Spiel bewegte sich schnell außerhalb der Höhle zu einer Sparringposition nahe Tashas kleinem Pool. Nach vielen Minuten Spiel, versuchte Holly zu trinken, aber Tasha war nur daran interessiert, weiter zu spielen. An einem Punkt verließen sie die Kabinenhöhle und Holly rannte hinauf zur großen Bunkerhöhle um mit Lucky Nasen zu berühren. Er beobachtete als Tasha vorbeirannte um mehr Interaktionen mit Holly zu haben. Holly spielte eine kurze Zeit am Haupttor, aber ging dann zurück zur Kabinenhöhle.

Donna und ihre Jungen
Gegen 11 h versuchten die Praktikanten Holly herunterzurufen zur Bereicherung. Holly versuchte zu gehen, aber Tasha wollte nur spielen so kamen sie bis zu Teds Höhle und rannten dann zurück zur Kabinenhöhle. Ted war der einzige Bär für die Bereicherung. Nach 2 Stunden und 20 Minuten ununterbrochenen Spiels trennten sich Tasha und Holly um 11:37h nach meinem Willen.
Zu diesem Zeitpunkt waren alle Bären drinnen während die Praktikanten den Bunker aufsperrten. Holly und Lucky waren dann für den Rest des Tages draußen. Lucky hielt kurz an um Holly zu beschnuppern als sie an ihm vorbeiging, ging dann aber seinen eigenen Geschäften nach.“
Die Videos von Holly und Tasha wie sie spielen sind kurz aber zu nett um sie zu versäumen
VIDEO 1
VIDEO 2

Donna und ihre Jungen
Inzwischen können Mike und ich die Geschlechter von Lilys Jungen sagen. Mike sagte, dass er ganz sicher ein Weibchen sah. Ich sah ganz sicher zwei Männchen. So wissen wir jetzt Bescheid. Jetzt brauchen wir Namen.
Ein Nachbar machte Bilder von der 17-jährigen Donna und ihren drei Jungen. Gut sie zu sehen. Ich wunderte mich schon, was sie abhielt.

Waldmurmeltier Baby
In anderen Jahren wenn ich mich gefragt habe, wo die Bären sind, war die Antwort forest tent Raupen. Heute sah ich verschiedene „freundliche Fliegen“, die Sarcophaga aldrichi, die häufiger mit dem Ausbruch von forest tent Raupen werden. Diese Fliegen sind größer als Hausfliegen, haben rote Augen, einen gräulichen Körper und einen karierten Bauch. Sie sind bekannt dafür, auf Leuten zu landen. Sie beißen nicht. Nachdem ich sie gesehen habe, denke ich es könnten mehr forest tent Raupen sein als ich gedacht hatte. Bären lieben diese Raupen. Während eines Ausbruchs bot ich einem Bären eine Handvoll Haselnüsse an und eine Handvoll dieser Raupen. Der Bär bevorzugte die Raupen. Die Raupen werden sich bald in Falter verwandeln, wenn sie das noch nicht haben. Vor einigen Tagen sah ich einige Falter von denen ich dachte, dass sie aus forest tent Raupen entstanden sein könnten, aber ich habe sie nicht so genau angeschaut. Ich denke die Raupen sind jetzt fertig, was erklären könnte, warum Ursula und Donna jetzt erschienen sind.
Die Waldmurmeltier Babies wachsen.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Brit
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Update 04.07.2017
Zeit zum Feiern - UPDATE 04. Juli 2017

Eine neue Besonderheit auf Lilys Facebookseite ist ein VIDEOLINK der schnell wechselt. Im Moment ist es ein Blick auf Jewel als sie ein Junges am 21. Juni 2009 war. Sie ist die oben (das Junge dessen Augenbogenflecke nah beinander sind) mit ihrem Bruder Jordan spielend, während June zuschaut und ihre Nase etwas ins Bild steckt.
Es ist der vierte Juli an dem zwei Sachen zu feiern sind – unsere Freiheit und die Tatsache, dass Donna gut aus Colorado wieder heimgekommen ist und eine gute Zeit mit den Kindern und Enkeln hatte, worüber ich heute Abend mehr hören werde.
Am Bären Zentrum hatten Holly und Tasha einen weiteren spaßigen Tag wie gestern. Ted benutzt wieder die Fensterhöhle, wie er es schon vor Jahren gemacht hat VIDEO. Vielleicht mag er die Annehmlichkeit des Teichs, seines Baumstammes und verteiltes Futter in der Nähe. Wir werden sehen, was er macht.
Vor dem Fenster und in der Gegend, zeigen sich immer mehr Bären. Ich freue mich auf den Schwarzbär Feldkurs, der am Sonntag beginnt und das LilyPad Picknick, das am 21. Juli hier mit einem Abendessen mit den Bären und 6 Besuchern beginnt. Es wird bald eine Versteigerung von diesen 6 Dinner Sets geben. Datum TBD. Kontaktieren Sie die Lilypad Picknick Planer für mehr Informationen unter lilypicnic@gmail.com.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Viele Grüße von
Brit
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Update 06.07.2017
Ted gewinnt ein weiteres Herz - UPDATE 06. Juli 2017

Lynn Rogers und Veronica
Teds Willkommensgrüße waren unter den Highlights an diesem Tag mit der Familie. Die 12-jährige Veronica mochte Ted so gerne, dass sie ihn adoptierte und ihren Opa das Bärenbild und Zertifikat etc. für sie unterschreiben ließ.
In dieser Zeit erfuhren wir, dass Annie, ein nicht zum Clan gehörender Bär, der seit einem Jahrzehnt oder so Teil der Gemeinde ist, 5 Junge hat – der erste so große Wurf, den ich in all meinen 50 Jahren der Forschung in NO Minnesota erlebt habe.
Ein weiteres Highlight war es den 12-jährigen sanften Burt zu sehen. Er war immer noch im Paarungsmodus und markierte weiter Bäume.
Samanthas Jährlinge Lucy und Ricky kommen immer noch gut miteinander aus, was das beweist, dass sie so nah beinander fraßen.

Lynn Rogers mit Tochter Kate und Enkelin Veronica
Daisy, die 3 Junge hat, zeigte sich und war so gut wie immer, aber sie ließ ihre Jungen im Wald zurück.
Am Bären Zentrum war Tasha in den letzten Tagen unersättlich in ihrem Verlangen mit Holly zu spielen. Beide fühlen sich mit dem großen Ted immer wohler, wie man in diesen VIDEO 1 und VIDEO 2 sehen kann.
* *
1 = Burt
2 = Lucy und Ricky
3 = Burt markiert
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Brit
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Update 08.07.2017
Die frühen Jahre: Eine Chance - UPDATE 08. Juli 2017

Eine Woche später kam Dr. Albert W. Erickson von der Universität von Minnesota um Milch- und Blutproben von säugenden Schwarzbär Müttern zu sammeln. Ich würde mit dem Welt Pionier der Schwarzbärforschung zusammen arbeiten. „Doc“, wie ich ihn bezeichnete, hatte 12 Jahre vorher an der Cusino Station Lebendfänge entwickelt. Er war energisch, mager und sympathisch Ich habe nie gewagt ihn zu fragen, wofür das W. in seinem Namen stand, aber ein alter Mitarbeiter sagte mir, dass sie ihn Al „Wildman“ Erickson genannt hatten. Das behielt ich in Erinnerung.
Die Dinge begannen ruhig genug, als wir Exemplare von laktierenden Müttern und mit Pfeilen betäubten Bären die zu den Aufgaben passen könnten, untersuchten. Seine Einfangmethoden waren ähnlich denen von El, außer dass er mit Pfeil geschossene Bären nicht verfolgte. Nachdem er einen Pfeil abgeschossen hatte, wartete er ruhig. „Wenn wir uns nicht bewegen, werden sie den Pfeil nicht mit uns in Verbindung bringen und sie werden uns nicht dazu veranlassen, all die Ausrüstung so weit zu schleppen.“ Sein ruhiger Ansatz funktionierte. Mit Pfeil betäubte Bären rannten normalerweise an den Waldrand, hielten an und kamen oft zurück zu der Deponie bevor die Droge wirkte. Wenn die Bären betäubt waren, zeigte mir Doc wie man Blut- und Milchproben entnimmt. Zurück an der Forschungsstation zeigte er mir, wie man die Proben bearbeitet, damit sie von seinen Kollegen an der Universität von Minnesota verwendet werden können. Er machte nicht den Eindruck eines „Wildman“ (wilden Mannes).
Dann in einer mondhellen Nacht gerieten die Dinge etwas aus dem Ruder und er zeigte mir Techniken, die ich vorher so noch nicht gesehen hatte. Wir schossen einen Pfeil auf einen Bären und beobachteten, wie er sich durch einen offenen Wald weg bewegte. Der Bär ging an einem verkohlten Baumstumpf vorbei und verschwand. Unsere Augen, waren auf den Stumpf fixiert, von dem wir dachten es sei der Bär. Viele Minuten später erkannten wir unseren Fehler und gingen dorthin. Zu dem Zeitpunkt stand der Bär auf. Doc versuchte ihn auf einen Baum zu jagen. Der Bär fauchte Doc an. Doc fauchte zurück. Der Bär wandte sich mir zu. Ich machte, was der Doc machte. Ein Beobachter kam dazu und der Bär kletterte zehn Fuß hoch in einem Baum. Doc raschelte hinter dem Bären mit einem Setzling um ihn auf dem Baum zu halten, während ich eine Spritze füllte, an einem Stock befestigte und sie in die dunkle Masse seines Rumpfes jagte. Einige Minuten später stieg der Bär herab. Wir dachten er sei betäubt und griffen nach ihm, doch er fing an zu rennen. Doc sprang auf, holte den Bären ein und ergriff das Fell auf beiden Seiten seines Kopfes. Der Bär drehte sich, um in ein Bein zu beißen und dann das andere, doch Doc drückte jedes Mal seinen Kopf weg. Ich gab noch eine Spritze in den Muskel und der Bär hörte bald auf zu kämpfen.
Ich habe den „Wildman“ in Aktion gesehen und ich fragte mich, ob ich auch jemals diese Technik verwenden würde. Der Sommer ging schnell zu Ende. Ich wünschte, ich könnte weiter machen. Aber keinem Praktikant war es jemals erlaubt, einen zweiten Sommer zurück zu kommen. Dann erfuhr ich, dass meine Arbeit mit Bären großen Schub und Erweiterung erfahren würde.
Die Bärenforschung steckte damals noch in den Kinderschuhen, trotz der Ohrmarken Markierungsstudien von Doc, El und einigen anderen. Die meisten Aspekte des Schwarzbärlebens waren kaum bekannt, so sollte es mir wahrscheinlich leidtun, El und Doc mit Fragen, die sie nicht beantworten konnten, zu bombardieren. Jedoch war ich ewig dankbar für eine von Doc Antworten, „Lynn, ich weiß es nicht, aber wie fänden Sie es, wenn sie mein Student an der Universität von Minnesota würden und selbst erlebten, was Sie herausfinden können?“
Zurück zur Gegenwart: der erste Schwarzbär Feldkurs beginnt morgen. Heute war Großputz im Haus angesagt mit dem Team Forward, die Dinge entdeckten, die getan werden mußten, während ich an meinem Computer saß und fieberhaft daran arbeitete, Dinge vor Morgen zu erledigen. Bären kamen und gingen, aber ich konnte kaum schauen, zählte auf das Team Forward die Dinge abzudecken. Inzwischen hat Scott den Van repariert, der jetzt über 258,000 Meilen gemacht hat. Und er fährt weiter.
Ich bin einfach nur immer wieder dankbar.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Zuletzt bearbeitet: 09.07.17 09:08 von Administrator
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Update 09.07.2017
Lustiger Tag, Gute Nachrichten- UPDATE 09. Juli 2017

Burt
Die Gruppe war noch kaum angekommen, als sie erfahren hatten, wodruch, wie sie sagten, sich alles sich gelohnt hätte. Der sanfte 12-jährige Burt erschien und ließ sich den Herzschlag messen (98). Dann kam Bows 6-jähriger Sohn Drew, Lucy und später Ethel und andere… und es hieß, dass der Einäugige Jack gesehen wurde.

Ted
Ein Häufchen zeigte, warum die Bären nicht so oft zu sehen waren, wie sie es hätten sein können. Der Kot war geladen mit Beeren, einschließlich einer Lieblingsbeere – Wild-Sarsaparille. Ein Busch enthüllte das, der voll von einer weiteren Lieblingsnahrung war – Felsenbirnenbeeren. Die Bären haben ein gutes Jahr und meine Befürchtungen wegen des späten Frostes haben sich nicht bewahrheitet.
*
1 = Ethel
2 = Felsenbirnenbeere
Am Bären Zentrum lebt Ted ein gutes Leben – wie ein Lily Fan auf dem Foto aufgenommen hat.
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Update 10.07.2017
Großer Tag mit der Gruppe - UPDATE 10. Juli 2017

Lily und Jährling
Lily und 3 Junge. Ethel, Donna und 3 Junge. Shadow und weitere, dazu ein Spaziergang zu der tiefen Felsenhöhle und eine Pontoonfahrt etc. Dazu gab es Anrufe von CNN und ABC World News. Zeit für Mittagsschläfchen.

Lily hinter ihrem Jährling her
Highlight war ein Anruf, dass Lily gesehen wurde und die Richtung in der sie unterwegs war. Wir wussten genau, wo wir suchen mussten und schlichteten uns alle in den Van. Dann kam der erwartete Anruf der besagte, dass Lily und ihre Jungen gerade angekommen seien. Wir waren auf dem Weg. Wir kamen an und ihre Jungen waren kaum zu sehen in den Spitzen von zwei Bäumen und einem Jährling in einem dritten. Ein mutiger Jährling versuchte herabzusteigen, aber Lily ging ihm nach. Der Jährling kletterte hoch und Lily ruhte zufrieden auf einem niedrigeren Ast. Lily kletterte hinunter und der Jährling begann bald dasselbe zu machen. Lily flitzte wie ein Blitz auf den Baum, aber hielt kurz an. Die Szene wiederholte sich, indem Lily den Jährling auf dem Weg nach oben überholte. Sie wechselten laute Worte (die pulsierenden Töne, die sie in höchst intensiven Situationen, auch beim Kampf, von sich geben, aber Lily hat sie nie berührt). Lily stieg herab und ging etwas weg. Der Jährling erkannte die Gelegenheit, stieg herab und sprang aus einer Höhe, als sie noch 5 Fuß über dem Boden war, weit weg vom Baumstamm. Lily war unmittelbar hinter ihr, als der Jährling in den Wald verschwand, aber (von den Geräuschen) hat sie ihn niemals berührt. Lily kam zurück und patrouillierte den Bereich, den Jährling ignorierend, der kühn zurückkehrte und sogar stampfte beim Laufen, um das Gebiet zu markieren. Lily patrouillierte die umgebenden Wälder, kehrte zurück und rannte dem Jährling noch einmal, ungefähr 40 Fuß voneinander entfernt, ein letztes Mal hinterher, als er in den Wald verschwand. Danach schien sich die Beharrlichkeit des Jährlings auszuzahlen. Sie kam zurück. Die zwei blieben ungefähr 40 Fuß voneinander entfernt, schienen sich beide zu ignorieren, obwohl sie sich sehr wohl der Bewegungen des anderen bewusst waren. Lily dreht sich, um die Gegend nach andern Bären abzusuchen.
Dann kam ein Anruf, Shadow zu sehen. Dort zeigte uns Shadow ihre vorsichtige Art, die ihr dazu verholfen hat, 30 Jahre zu überleben.
Jeder Bär, den wir heute sahen, enthüllte etwas anderes über die Persönlichkeit der Bären.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Update 11.07.2017
Jack war hier - UPDATE 11. Juli 2017

Burt - Foto von Kristie Burns
Die großen Neuigkeiten sind, dass der Einäugige Jack sich zeigte. Der Liebling von vielen, er hat ein weiteres Jahr überlebt und ist hier. Er kam in der Nacht, so haben ihn nicht viele gesehen.
Die Bären, in die diese Gruppe sich verliebte, sind der sanfte Burt, die kleine Lucy und die kleine Ethel. Das Bild von Burt wurde mit einem 10mm Objektiv von Kristie Burns aufgenommen.

‚Jack ist zurück’ gezeichnet von Jim Stroner 10.07.2017
Die Gruppe war fasziniert von Loppy und seinen zerfransten Ohren. Man bedenke all die riesigen Bären mit denen er es während der Paarungszeit aufnehmen muss. Doch ist er scheu und zurückhaltend mit Menschen.
Ein spaßiger Tag mit lustigen Leuten.
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