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* Schwarzbären-Geschichten - Lily + Hope und weitere *
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Brit Haagna |
Update 06.07.2013
Shadow hat Junge – UPDATE 06. Juli 2013

Two of Ursula's cubs
Gestern Abend bekamen wir einen Anruf, dass die 26-jährige Shadow an einer Futterstation mit zwei Jungen aufgetaucht ist. 26 Jahre ist das Höchstalter, in dem Schwarzbären Junge bekommen können. Wird das ihr letzter Fortpflanzungserfolg sein? Shadow ist die Matriarchin des Clans, den wir studieren.

Ursula und weibliches Junges
Am Donnerstag waren Jim und Bec über 1,5 Meilen in ein abgelegenes Gebiet gewandert, um Ursulas GPS Batterien zu wechseln, dann wanderte sie gestern 4,2 Meilen zu einer Futterstation. Passt. Heute früh fand Jim die Familie auf einer nahegelegenen Lichtung. Von seinen Bildern konnten wir feststellen, dass eines ihrer 3 Jungen weiblich ist. Er beginnt auch ein Gefühl für die einzelnen Persönlichkeiten der Jungen zu bekommen. Das Weibchen bleibt nahe bei Ursula, ein anderer ist scheuer und bleibt zurück und das dritte war überhaupt nicht zu sehen. Ursula machte keinen besorgten Eindruck, so war das Junge wahrscheinlich auf einem Baum in der Nähe. Heute Abend zog Ursula zurück in ihr Revier.

Bec mit Faith
Heute machten Jim und Bec einen weiteren Versuch Faith zu finden, deren GPS Gerät niedrigen Batteriestand anzeigt. Sie überstanden einen durchnässenden Regen und eine lange Wanderung, waren aber, nach dem gestrigen Misserfolg, entschlossen, sie heute zu finden. Sie waren erfolgreich. Wir schätzen ihr Engagement. Das abgelegene Gebiet, in dem Faith lebt, macht es schwer. an sie heranzukommen, doch die Daten sind es wohl wert. Die Geschichte der Daten zeigen genau, was sie macht, und das steht alles im Gegensatz zu dem, was die meisten voraussagen würden.

Elch Präparat
Wir bekamen ein Bild von dem Elch Präparat, das uns als Spende von Lily Fans Mark Herbst und Diana Elias für die neue Northwoods Ökologie Ausstellung zugeschickt wird. Wir freuen uns darauf, dieses Präparat in diesem Sommer im Bären Zentrum ausstellen zu können während wir den Anbau fertigstellen, in dem das endgültige Zuhause dafür sein wird.

Felsenbirnen reifen
Der Teich am Bären Zentrum sieht schöner aus, als wir ihn je gesehen haben. Jüngste Regenfälle haben ihn aus dem Abfluss von den beiden Dächern gefüllt. Der Regen lässt hoffentlich auch die reifenden Beeren abfallen.

Gutes Essen!
Heute war das jährliche Treffen mit Picknick der Eagles Nest Township Lakes Association. Eine Menge gutes Essen und nette Menschen. Einige hielten an, um mit Lynn zu sprechen – ihn zu ermutigen und ihre Hilfe anzubieten. Wir lesen immer noch die schrägen Geschichten und Unwahrheiten, die an die Medien gegeben wurden, um die Öffentlichkeit gegen uns aufzuhetzen. Leider werden viele Menschen, ohne es zu hinterfragen, glauben, was der DNR sagt.

Ursulas weibliches Junges
Wir haben keinerlei Probleme mit Bären. Leute die Futterstationen eingerichtet haben, einschließlich des Vinces Shute Wildlife Sanctuary, reden meist darüber, wie wenig Bären dieses Jahr kommen. Unsere GPS Ortungen bestätigen das.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Alle Bilder sind von heute, außer anders angegeben.
(Und alle Bilder sind Klick-Bilder)
Viele Grüße von
Brit
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Update 07.07.2013
Juliet und Victoria – UPDATE 07. Juli , 2013

Rotfuchs
Vor einigen Tagen hat die 10-jährige Juliet die 2-jährige Victoria über den Highway169 hin und zurück gescheucht. Wir wünschten Victoria würde ein GPS Halsband tragen. Wir verstehen nicht, was zwischen den Beiden los war. Heute früh, als Jim und Bec Juliet orteten um ihre Batterien zu wechseln – war Victoria dort.

Victoria schläft in 30 Fuß Entfernung
Juliet legte sich hin, machte sich nicht mehr die Mühe, Victoria zu jagen, die mehr als 30 Fuß entfernt war. Victoria umkreiste Juliet mehrmals, gelegentlich mit freundlichem Grunzen und Zungenklicken. War Victoria die ganze Zeit bei Juliet? Ihr Verhalten ist so ungewöhnlich, dass wir alte Fotos anschauten um sicher zu gehen, dass es Victoria ist und nicht ein in Gefangenschaft großgezogener Bär, der im Studiengebiet ausgesetzt wurde. Die Fotos bestätigten, dass das Erkennungszeichen an Victorias Brust mit der Markierung dieses Bären übereinstimmt – mit der einen Seite des V weiter nach oben als die andere.

Juliet schaut in Richtung Victoria
Es gibt immer wieder etwas Neues. Bären haben ihre Persönlichkeiten und Emotionen und sind intelligente Tiere. Folglich hängt ihr Verhalten weitgehend davon ab, was sie gelernt haben. Die Mischung von Natur (Genetik und Instinkt) und Erziehung (lernen und Erfahrung) ist schwer zu unterscheiden. Je mehr wir lernen, umso schwerer ist es, Fragen über Verhalten, und die Unterschiedlichkeit der Bären zu beantworten. Wir können uns nicht vorstellen, dass Juliet Victoria jemals völlig als ‚Reisepartner‘ akzeptieren würde. Sie sind unvermeidlich Konkurrenten ums Revier.

Victoria kommt näher
Es gibt Aufzeichnungen von Grizzly Weibchen die kurze Zeit friedlich zusammen sind. Wo es reichlich Nahrung gibt, geballt an Müllhalden, Schwarzbären können sich an solchen Plätzen vorübergehend in friedliche Hierarchien integrieren. Wohlgenährte junge Schwarzbären hängen so manchmal tagelang herum, hin und wieder ringen sie etwas miteinander. Wo Lachs für eine Fülle an Nahrung sorgt, versammeln sich Bären, gewöhnen sich aneinander, tolerieren sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Natürlich gibt es Streit über bevorzugte Fischplätze und Lachsfang. Die meisten werden ohne laute Auseinandersetzung und Verletzung beigelegt. Doch es gibt keine uns bekannten Beispiele, die erklären, warum Victoria mit Juliet herumhängt. Wir werden das beobachten so gut wir können und es dokumentieren solange es andauert.

Unreife Schwarzbeeren
Während der DNR weiterhin in den Medien übertriebene Behauptungen über unsere Forschung verbreitet, haben andere Vorwürfe aus dem Kampf um die Weißen Kiefern von vor 20 Jahren ausgegraben. Wieder andere häufen zunehmend bösartige Gerüchte auf. Wir versuchen unser Bestes, uns aus den Auseinandersetzungen herauszuhalten und vertrauen darauf, dass die Wahrheit dieses Mal genauso gewinnen wird, wie es in der Vergangenheit war. Wir schauen einem Treffen mit Gouverneur Dayton entgegen um einen Aufschub und gründliche Untersuchungen zu erbitten. Für weitere Details sehen Sie bitte hier: Permit_Perspectives_June_2013_revised_1035.pdf. Wir erkunden unsere Möglichkeiten und wir werden nicht aufgeben.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Viele Grüße von
Brit
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Update 08.07.2013
Toller Tag! – UPDATE 08. Juli 2013

Eistaucher füttert Junges
Der Morgen war ein langer Spaziergang um nach Lily zu schauen. Was für ein Schatz. Sie kam schließlich nach Lynns Stimme, ließ sich den Herzschlag messen (wieder 82 sehr gleichmäßig) und verschwand. Wir haben Ely und Ellie nicht gesehen, aber die Familie hatte offenbar bestimmte Ziele im Visier da sie in weniger als einer Stunde 1 Meile zurücklegten.

Eistaucher mit Jungem
Weiter zu Juliet um zu sehen, ob Victoria bei ihr war. War sie nicht. Juliet war alleine unterwegs. Sue schaute nach June und fand sie hauptsächlich beim Fressen von Erdbeeren (Fragaria spp.), eine der Beeren die am frühesten reifen nach der Amerikanischen Roten Heckenkirsche (Lonicera canadensis) und zusammen mit Felsenbirnen (Amelanchier spp.).Während Sue mit ihr zusammen wanderte, machte June ein Häufchen in dem Felsenbirnensamen waren.

Juliet
Dann wurde es eine gemütliche Wanderung zu dem Ort an dem alles begann – Lilys Höhle von 2010, wo Hope geboren wurde. Während des Tages sahen wir eine Zierschildkröte, die Eier legte, Hunderte von Dickkopffaltern und Tigerschwalbenschwänze, die Flüssigkeit aus dem Schlamm saugten an diesem heißen (80’s) Tag, sich tummelnde Kitze, ein Reh, einen Adler, eine Eistaucher Familie und einen wunderschönen blauen Himmel.

Weißkopfseeadler
Der Tag endete mit einem großartigen Abendessen, dass Veganer und Allesfresser gleichermaßen zufrieden stellte. Jeder hat hart gearbeitet. Die Gruppe war erledigt. Morgen geht es weiter.

Eistaucher Junges

Weißwedelhirsch
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Brit
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Update 09.07.2013
Lily – UPDATE 09. Juli 2013

Lily kommt näher
An diesem regnerischen Tag fand ein Besuch bei Lily, Eli und Ellie statt. Wir wurden alle durchnässt, ohne dass es auch jemand nur bemerkte. Die Jungen wachsen! Ellie sah super aus, wie sie von einer Zeder herabstieg. Eli bevorzugte uns von oben zu betrachten.
Lorie Kennedy verbrachte den größten Teil des Tages wieder damit, mit Faith in Kontakt zu treten. Alles was sie erreichte, war durchnässt zu werden. Vielleicht morgen?

Ellie kommt herunter
Zurück am Forschungszentrum rief das Büro des Gouverneurs an. Wir werden uns mit Gouverneur Mark Dayton, dem Beauftragten Landwehr und einem anderen Offiziellen am Montag, 22. Juli treffen.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Viele Grüße von
Brit
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Update 10.07.2013
Vor allem Dankeschön – UPDATE 10. Juli 2013

Faith schaut nach rechts
Heute früh nahm Sue die Kursteilnehmer mit zu einer Studie von „Anzeichen für Bären“, dann kamen sie zurück zum Forschungszentrum für ein Gruppenbild und zur Verabschiedung. Ein weiterer Kurs geht zu Ende, aber die Freundschaften, die geschmiedet wurden und die Kontakte werden anhalten.
Inzwischen ist es Lori gelungen Faith aufzuspüren und ihr GPS Gerät auszutauschen – ja! Faith legte sich hin um die Nüsse zu fressen und sich das GPS Gerät austauschen zu lassen, aber sie drehte ununterbrochen ihren Kopf um nach Gefahren Ausschau zu halten an diesem windigen Tag.

Faith schaut nach links
Dann versuche Lorie diesen Erfolg auszubauen, indem sie versuchte, Lily zu finden um sie auch wieder auf die Karte zu bekommen. Bald darauf rief Lorie an um zu sagen, dass sie angehalten hatte um Telemetrie Signale abzufragen und jetzt das Auto nicht mehr anspringt. Wir fuhren hin um zu helfen und merkten, dass es mehr brauchte, als eine Überbrückung und riefen um einen Abschleppwagen.

Lynn fotografiert Käfer
Lynn nutzte die Wartezeit, um einen Käfer zu fotografieren. Es gibt viele verschiedene von dieser Art, so wären wir sehr dankbar, wenn jemand diesen identifizieren könnte.

Doch wir wollen uns vor allem für die vielen Zuschriften bedanken, die uns von Gruppen aus dem ganzen Land erreichen und die Unterstützung die Sie durch den rechtlichen Fond zeigen. Mit großer Dankbarkeit werden wir dadurch rechtlichen Beistand bei dem Treffen mit dem Gouverneur und dem Beauftragten am 22. haben. Wir hoffen so sehr, dass wir zu einer Einigung kommen, ohne viel Geld und Zeit verschwenden zu müssen. Wir möchten lieber unserer Forschung nachgehen, Veröffentlichungen machen und den neuen Anbau so erfolgreich wie möglich gestalten.
Die Bären Szenerie ist nach wie vor ruhig. Wir fragen alle, die wir sehen, ob sie von irgendwelchen Problemen mit Bären wissen. Niemand weiß etwas. Das gute Nahrungsangebot kam im richtigen Jahr. Der DNR hat sich ein schlechtes Jahr ausgesucht, um einen Fall wegen Belästigungs- Problemen und der öffentlichen Sicherheit zu kreieren. In diesem Jahr des guten Nahrungsangebotes demonstrieren sie ganz klar ihre Vorliebe für Nahrung aus der freien Natur!
Wir wollen den DNR nicht mit Briefen schikanieren. Wir bitten freundlich um Kooperation und Fairness. Die Bären übernehmen ihren Teil. Wir unseren Teil und hoffen, dass der DNR dasselbe macht. Am Tag nach dem Treffen werden wir wissen, in welche Richtung wir zu gehen haben.
VIDEO von June und ihren Jungen aufgenommen am 28. Juni 2013 von Jim Stroner.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Brit
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Update 11.07.2013
Bären wieder auf die Karte bekommen – UPDATE 11. Juli 2013

Aster zieht los
Versuchen, Lilys und Asters GPS Gerät wieder auf die Karte zu bekommen beschäftigten uns in den Morgen- und Abendstunden – schließlich mit Erfolg. Aster zog zunächst weg, aber Sue folgte ihr an den Rand eines großen Feuchtgebietes. Da war Aster schon auf der anderen Seite. Entschlossen rief Sue immer wieder und schließlich kam Aster näher.

Lily
Sie war immer noch vorsichtig und umkreiste Sues Spur zurück bevor sie kam. Sogar dann hielt sie Abstand und stand wiederholt auf ihren Hinterbeinen um über die Vegetation zu spitzen. Einmal brauchte Sue beide Hände um ein Bild zu machen, so balancierte sie die Tüte mit Nüssen auf ihrem Kopf. Dieser Anblick war zu viel für Aster und sie stürzte davon. Schließlich kam sie doch näher für das Tauschgeschäft mit dem GPS. Der Tag wurde erfolgreich beendet.

Aster spitzt über Farn
Wir sehen, wie der rechtliche Fond über die $ 23,000 Marke bei bearstudy.org gewachsen ist und können nur ein herzliches Dankeschön sagen. Die Forschung und die Aufklärung müssen weitergeführt werden. Noch einmal bitten wir um Fairness und eine Untersuchung. Wir wollen die Forschung in Zusammenarbeit mit dem DNR fortsetzen, was unsere Forschung, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und Veröffentlichungen in vollem Umfang möglich machte. Das geplante Treffen wird kurz sein.- etwas mehr als eine halbe Stunde. Wir hoffen, dass das lange genug sein wird um dem Gouverneur die Wahrheit über unsere öffentlichen Aufzeichnungen zu zeigen, die Rückmeldungen über die Sicherheit mit den Bären und die Wahrheit darüber, was zu dieser Krise geführt hat.
Danke Ihnen für alles, was Sie zu unserer Unterstützung tun, wir können nicht um Unterstützung angehen, aber seien Sie versichert, dass alles was Sie tun sehr geschätzt wird.

Aster schaut noch einmal
Ein weiteres VIDEO von June, aufgenommen am 28. Juni 2013 von Jim Stroner.
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Update 12.07.2013
Büro Tag – UPDATE 12.Juli 2013

Schwäne
Es war ein Tag der Büroarbeit. Nachdem fast alle besenderten Bären GPS Signale senden, konzentrierten wir uns darauf, uns auf das Treffen mit dem Gouverneur und dem Beauftragten vorzubereiten. Draußen war es warm und windig, was wenige bissige Insekten bedeutet – doch wir waren auf unsere Computer fixiert.
Jim Stroner kam heute Abend an und fuhr sofort hinaus um nach June zu sehen, deren GPS Gerät gerade anfing, niedrigen Batteriestand anzuzeigen nach 13 Tagen. Es ist so viel einfach die Batterien zu wechseln, bevor sie total leer sind. Wir sind dankbar für Jims Hilfe.
Mit Dankbarkeit sehen wir, wie der rechtliche Fond wächst. Wir haben auch Beispiele von wundervollen Briefen an den Gouverneur gesehen, die uns unterstützen und aussagen, wie wichtig das Lernen über und von den Bären ist für beide, Bären und Menschen. Wie wir schon gesagt haben, hoffen wir auf Fairness und eine gründliche Untersuchung der Beweggründe, die der DNR als Grund vorschiebt, unsere Forschung zu beenden.
Ein Lily Fan entdeckte einen Artikel von BBC Produzenten Ted Oakes, den wir noch nicht kannten. Er ist hier: http://www.discoverwildlife.com/animals/black-bear-whisperer?page2. Ted fasst die Dinge ganz richtig zusammen.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Brit
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Update 13.07.2013
Glückliche Bären - Update 13. Juli 2013

June und ihr weibliches Junge fressen Stachelbeeren
Falls Futter Bären glücklich macht, sollten sie jetzt glücklich sein. Menschen mit Futterstellen fragen sich, wo all die Bären sind. Jim Stroner fuhr heute früh hinaus um zu sehen, wie es June und ihren Jungen geht. Sie waren auf einer Lichtung wo sie meist Baumstümpfe und -stämme zerlegten um nach Ameisenlarven zu suchen. June hatte ein unterirdisches Hummelnest (wahrscheinlich Bombus ternarius) ausgegraben, während sie immer wieder ihren Kopf schüttelte, kaum ohne das Graben zu unterbrechen.

June läuft auf einem Ziehweg
June und ihre Jungen fraßen unabhängig voneinander. Anders als die Jungen zu Gebieten mit Nahrung zu führen haben wir nie Andeutungen gesehen, dass Mütter ihre Jungen lehren, was zu fressen. Die Jungen wissen, was sie fressen mögen - genau wie Lucky dieselbe wildwachsende Nahrung in seinem Gehege im Bären Zentrum fressen mag, wie die wilden Bären es in der freien Natur machen.

Junes weibliches Junge
Während June an einem Platz Baumstümpfe öffnete, konnte Jim hören, wie die Jungen, außer Sichtweite, andere Stümpfe zerlegten. Wenn eines der Jungen (das größere Männchen oder das kleinere dunklere Weibchen) bei June war, würde sie ihre Ameisenkolonie dem quengelnden Jungen überlassen. Zwischen den Ameisenkolonien fraßen alle Bären Felsenbirnen (Amelanchier spp.), wilde Erdbeeren (Fragaria spp.), Stachelbeeren (Ribes spp.), Amerikanische Wildpflaume (Prunus americanus), Heidelbeeren (Vaccinium angustifolium).

Junes männliches Junge
Dies ist eines der besten Jahre von Nahrungsangeboten, das wir je erlebt haben. Die Bären zeigen, wie sehr sie wildwachsende Nahrung bevorzugen, besonders Ameisenlarven. Die Bären zeigen, dass es weder Gewöhnung noch Anlockung durch Futter ist, die sie an die Futterstationen bringt, es einfach nur Hunger ist. Was Bären tun und was sie fressen hängt davon ab, was ihre Alternativen sind, und die bevorzugte Alternative im Moment ist die Auswahl an wildwachsender Nahrung.

June frisst Heidelbeeren
Weitere Favoriten müssen noch reifen - Wilde Sarsaparilla (Aralia nudicaulis), Virginische Traubenkirsche (Prunus virginianus), Hartriegelbeeren (Cornus rotundifolia, Cornus racemosa, und, in gewissem Umfang Cornus canadensis), Amerikanischer Schneeball (Viburnum trilobum), und eine moderate Menge an Haselnüssen (Corylus cornuta). Die Bären haben ein gutes Jahr.

June frisst Felsenbirnenbeeren
Ein VIDEO von June, wie sie das Hummelnest auseinandernimmt.
Vielen Dank wieder für alles, was Sie tun, um den Bären zu helfen und unsere Forschung am Leben zu erhalten. Wie wir wiederholt sagten, hoffen wir auf Fairness, eine einstweilige Verfügung und eine Untersuchung. Die Unterstützung, die Sie für die Forschung zeigen ist hilfreich.
Danke für alles, was Sie für uns tun.
Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Amerikanisches Bären Zentrum
Alle Fotos sind von heute außer es ist anders angegeben.
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Brit
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Zuletzt bearbeitet: 14.07.13 12:16 von Administrator
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Update 14.07.2013
Beeren im Überfluss – UPDATE 14. Juli 2013

Junes Junge oben in einer Weißen Kiefer
Jim Stroner schaute wieder nach June und ihrer Familie. Felsenbirnen waren ein großes Thema in der Nahrung. Die Jungen hörten wie Jim kam und flüchteten in eine große Weiße Kiefer, wie es normal ist. Früher fanden wir heraus, dass 92% der Schlafplätze in unserem alten Studiengebiet an den Stämmen von Weißen Kiefern waren. Wie es auch typisch ist, kletterten die Jungen auf eine Weiße Kiefer mit geteilter Spitze, die ein schöner Platz für die Jungen zum Spielen und komfortablem Schlafen ist.

June läuft an einer heruntergerissenen Felsenbirne vorbei
Für die übrigen von uns war es ein weiterer Tag der Vorbereitung und der Büroarbeit. Wir blieben drinnen, während der arme Jim vom Regen überrascht wurde.

Ted rollt sich in Zedernschnitzel – 13. Juli 2013
Am Bären Zentrum sah Judy Thon gestern, dass Ted von beißendem Ungeziefer heimgesucht wurde. Sie kaufte vier Sack Zedernholz Mulch. Die, die online beobachtet haben, sahen was geschah. Ted war begeistert, dann Honey, dann Lucky. Sie rieben unter anderem ihre Köpfe in den Zedernschnitzeln. Judy machte dann einen Haufen davon in Teds ‚Chalet‘, dort wo er gerne seinen Kopf hinlegt, in der Hoffnung, dass die Zedernschnitzel ihn schützen, während er schläft. Wir sind so froh über Judy. Jeden Morgen kommt sie kurz nach 6 Uhr um Ted seine Arthritis Medizin zu geben. Er mag die Medizin nicht, so ist es jeden Tag eine Herausforderung, diese in seinem Futter zu verstecken um sicher zu gehen, dass er sie überhaupt frisst. Das ist zeitaufwendig, weshalb sie so früh kommt, bevor die anderen Aktivitäten starten. Danke, Judy.
Und Dank an Sie alle, die auf so viele Arten helfen dass die Forschung weitergehen kann.
-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Brit
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Update 15.07.2013
Toller Tag im Regen – UPDATE 15. Juli 2013

Lebensraum der Bären erkunden
Keiner kümmerte sich darum dass es immer wieder regnete. Es gelang uns beide zu besuchen, sowohl Lily als auch June.

Der Baum von Lilys Jungen auf einer Lichtung
Lily ruhte am Stamm einer alleinstehenden Weißen Kiefer, die auf einer Lichtung stehen gelassen war. Ihre Jungen ruhten 100 Fuß weiter oben. Es tat Lynn gut, das zu sehen. Vor zwanzig Jahren kämpfte Lynn darum, dass Weiße Kiefern bei Rodungen verschont werden, und Lynn nutzte den Wechsel der Geschäftsführung, was dieses Ergebnis brachte. Vor zwanzig Jahren dokumentierte Lynn auch die starke Nutzung von Lichtungen durch Bären, was Lily heute demonstrierte.

Lilys Fell hat das Fell gewechselt
Lily hat das lange Winterfell in ihrem Gesicht und auf ihrem Kopf gewechselt und zeigt jetzt das kurze glatte Sommerfell. Im Gesicht wechseln sie zuerst. Das lange Fell bedeckt immer noch das meiste ihres Körpers.

Braune Schlange
Auf dem Weg zu June sah ein Mitglieder der Gruppe eine 4 x 8 Fuß Sperrholzplatte auf dem Boden liegen und sagte „hey, eine Schlangen Plattform“. Recht hatte er. Er hob das Brett hoch und wir sahen 3 Strumpfbandnattern, 3 Rotbäuchige Schwarzottern und eine große Ameisenkolonie mit vielen Larven. Die Menge der Larven in der Kolonie helfen zu erklären, warum Bären in letzter Zeit wie verrückt über die Ameisenkolonien herfallen. Die drei Rotbäuchigen Schwarzottern waren die ersten, die wir in diesem Jahr gesehen haben.
June war in einem Gebiet mit vielen Erdbeeren und Himbeeren.

Elch Bulle Präparat
Am Bären Zentrum war der große Moment die Ankunft des wunderschönen großen Elchbullen Präparates, das von Mark Herbst und Diana Elias gestiftet worden war. Es wird ein Kernstück in der Northwood Ökologie Ausstellung sein, in der gezeigt wird, welche Tiere sich die Northwoods mit den Schwarzbären teilen.
Dank Lily Fans wächst der rechtliche Fonds unter bearstudy.org.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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