* Schwarzbären-Geschichten - Lily + Hope und weitere *

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Autor
Brit Haagna


Update 14.12.2014

Bärenspaß an einem heißen Tag - UPDATE 14. Dezember 2014


June mit Jungem – 18. Juni 2007

Rückblick auf den 18. Juni 2007. Bären schwitzen nicht. June fand eine kühle Wasserstelle in einem schattigen Zedern Sumpf doch absolut spiefreudige Junge (Lily, Cal und Bud) verdarben ihr den ruhigen Moment wie man in diesem 85 Sekunden VIDEO sehen kann.Interessant ist es zu sehen wir die Jungen in hemmungsloser Hingabe Sue mit der Kamera, praktisch in ihrer Mitte, völlig ignorieren. Sie bezogen sie nicht in ihr Spiel. Sie waren überhaupt nicht scheu. Die ignorierten sie völlig und gaben uns allen einen Einblick in das tägliche Leben der Bären die Bären waren.


Honey streckt ihre Beine

Am Bären Zentrum, bei Temperaturen in den hohen 30igern F in den letzten 24 Stunden, streckte Honey ihre Beine und stand da und schaute auf den schmelzenden Schnee.

An Hollys Höhle, erwachte sie durch das Geflatter von Flügeln wie man in diesem 49 Minuten VIDEO sehen kann.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

Alle Bilder sind von heute, außer anders angegeben.
(Und alle Bilder sind Klick-Bilder)


Viele Grüße von
Brit
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Update 15.12.2014

Ted, New Jersey - UPDATE 15. Dezember 2014


Ted in seiner Höhle eingekuschelt

Wie Honey es gestern gemacht hatte, streckte Ted seine Beine heute kurz aus, als die Temperaturen weiter über Nacht und heute meistens über dem Gefrierpunkt lagen. Ein aufmerksamer Lily Fan hat dieses VIDEO aufgenommen. Um 10:18 h kam er langsam heraus und lief zum Zaun um gegen 10:26h wieder zurückzukehren. Wir konnten nicht erkennen ob er draußen war, um zu urinieren oder einfach nur um herum zu schauen.

Um 15:08h sah der große Ted so klein aus auf seinem großen bequemen Strohhaufen. Er sagte Hallo mit seinem üblichen süßen schrillen Grunzen.

Ein Zeitungsartikel in New Jersey spielte mich, wie üblich, gegen Dave Garshelis aus: http://www.northjersey.com/news/n-j-bear-hunt-tally-at-267-as-policy-debate-continues-1.1153308?page=all.

Ein nettes Treffen heute mit Rob Schultz, Geschäftsführer des Internationalen Wolf Zentrums, er teilte meine Begeisterung über die Northwoods Ökologie Halle und das Hope Lern Zentrum und wird versuchen die Besucher am Wolf Zentrum zu uns zu schicken, wie wir das im umgekehrten Fall tun. Die allgemeine Begeisterung über die Partnerschaft auf vielen Ebenen ist erhebend, wie es von Anfang an der Fall war. Unser gemeinsames Ziel ist es dass die Leute mehr lernen über Bären und Wölfe. Die starke Unterstützung von Lily Fans in der Förderung dieser Mission für Bären ist wichtig wie es diese letzten 5 Jahre gezeigt haben.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Brit
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Update 16.12.2014

Lily außer Rand und Band - UPDATE 16. Dezember 2014


June nd Junge – 06. August 2007

In diesem 74-Sekunden Rückblick auf den 06. August 2007 befinden die Bären sich auf einer Waldlichtung mit Platz zum Herumtoben und Spielen. June beginnt damit und Lily gerät außer Rand und Band beim Versuch mit der großen June zu spielen und dann ihren Geschwistern um mehr Spaß zu haben. Die Bären geraten oft in Spielfreude, wenn sie auf eine Waldlichtung kommen und herumrennen und sich fangen und attackieren können VIDEO.

Ein Teil des Spiels sieht rau aus, doch nachdem ich der Spielpartner damals 1990 und 1991 war, als Gerry ein Jährling war und als 2-jähriger kann ich sagen, dass es nicht so schlimm ist. Einige der Bisse sind kräftiger als ich es gemocht hatte, aber es gab keine Verletzungen. Das kurze Spiel mit Holly im vergangenen Jahr war genauso.


June und Lily spielen – 06. August 2007

Ein Schwerpunkt lag heute darauf, den Entwurf für den Teil mit Säugetieren auf dem Touchscreen Kiosk abzuschließen. So viele Leute arbeiten an den Informationen über diese, was eines der Dinge ist, die ich TV Reportern hier in ein paar Minuten erzählt habe. Ich weiß nicht, ob die kurze Geschichte morgen gesendet wird of heute Abend in den Nachrichten um 22 h auf KBJR Kanal 6.

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Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Brit
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Update 17.12.2014

Futterrausch - UPDATE 17. Dezember 2014


Bud frißt Ameisen - 06-08-2007

In dem 50-Sekunden Rückblick, VIDEO, arbeiten sich June und Bud eilig durch Steine auf einer alten Zugstrecke um so schnell sie können Ameisenlarven aufzudecken und zu fressen. Sie sind ein Lieblingsfutter, vielleicht DAS Lieblingsfutter überhaupt. Bud weint leise vor sich hin, während er mit seiner Mama im Wettbewerb steht. Wie wir das oft sehen, bewegt sich die Mama und lässt die Hauptsachen für ihr Junges zum Fressen zurück. Mit diesem netten Nahaufnahme-Video ist es leicht zu erkennen, dass die Bären die weißen Larven auswählen und die Ameisen selbst ignorieren. Bud ging weiter, als alles, was übrig war, nur noch Ameisen waren.


June und Junges fressen – 06.08.2007

Schwarzbären genießen Ameisenlarven, wo immer sie sie finden, mit einer Ausnahme – Ameisenhügel. Für einen Menschen wäre das der offensichtlichste Platz um Ameisen zu finden, doch die Bären riechen die Kolonien und suchen dann sie Larven aus, indem sie ihre exzellente Nahsicht nutzen. Ameisenhügel mischen, wenn sie gestört werden, Sand mit den Larven und zwingen damit die Bären eine Menge Sand zu fressen, um an die Larven zu gelangen. Dazu müssen sie aber sehr hungrig sein. Wir sehen einige Ameisenhügel, in die gegraben wurde, vor allem in kargen Nahrungsjahren, jedoch ignorieren die Bären in den meisten Jahren Ameisenhügel oder graben sie nur kurz an, bevor sie weitergehen.


Beim Fressen von Ameisenlarven – 06.08.2007

Danke für Ihre Unterstützung durch die Bestellung von so vielen Kalendern. Wir haben jetzt ca., nur noch 200 übrig.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Brit
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Update 18.12.2014

Spaziergänge, TV - UPDATE 18. Dezember 2014


Holly spitzt aus ihrer Höhle

Sowohl Holly als auch Honey kamen in den letzten 24 Stunden aus ihren Höhlen heraus. Holly kam in den frühen Morgenstunden heraus (gegen 03:30h). Honey am Nachmittag. Wir wissen nicht warum. Das 6-Minuten VIDEO zeigt ihre Aktionen. In diesem VIDEO sieht man wie Holly ihre Höhle verließ.


Honey auf ihrem Spaziergang

Gestern Abend kamen auf Duluth, Kanäle 3 und 6 (Schwesterstationen, die das gleiche Video verwendeten) eine nette zweieinhalbminütige Nachrichtensendung, in der der Öffentlichkeit über die Erweiterung des Nord Amerikanischen Bären Zentrums mit der Northwoods Ökologie Halle berichtet wurde. Scott machte einen tollen Job vor der Kamera. Dieser ganze Aufwand ist so ein gutes Beispiel für Teams in Aktion. Diese Teams bestehen aus Professionellen und Lily Fans. Aufregend.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Brit
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Update 19.12.2014

Bären und Wölfe - UPDATE 19. Dezember 2014


Wolfjunges mit Mutter - Archivbild

Das war ein Tag mit wichtigen Neuigkeiten über Bären und Wölfe.

Für die Wölfe beendete ein Bundesgericht die Jagd auf Wölfe in dem Gebiet der westlichen Großen Seen (dieses Gebiet hier eingeschlossen) und setzen sie zurück auf die Liste der bedrohten Tierarten.

http://m.humanesociety.org/news/press_releases/2014/12/fed-court-wolf-hunt-season-over-121914.html


Wolf – Archivbild

Für die Schwarzbären unterstützte Dr. Martyn Obbard, ein Biologe aus Ontario, eine Streitfrage, die ich vor einigen Tagen in der New Jersey Zeitung aufgeworfen hatte http://www.northjersey.com/news/n-j-bear-hunt-tally-at-267-as-policy-debate-continues-1.1153308?page=all (siehe das Update vom 15. Dezember). In dieser Studie, die heute freigegeben wurde mit dem Titel „Beziehungen zwischen der Verfügbarkeit von Nahrung, Ernte und Mensch-Bär Konflikten in Landstrichen in Ontario, Canada“ (Ursus 25(2):98-110 (2014), Dr. Obbard bekundet (1), dass Nahrungsknappheit Mensch-Bär Konflikte nährt und (2) dass die Jagd auf Bären diesen Mensch-Bär Konflikt nicht wesentlich reduziert, wenn nicht die Anzahl der Bären auf niedrigstes Niveau reduziert wird.


Bär mit Jungen – Archivbild

In der Kurzfassung der Zeitung, erklärte Obbard et al “Beweise, dass größere Ernten den Mensch-Bär Konflikt reduzieren fehlen und „Mensch-Bär Konflikte wurden negativ korreliert mit verfügbarer Nahrung in ganz Ontario“ und dass die Studie „keinen Nachweis erbrachte, dass größere Ernten automatisch Mensch-Bär Konflikte reduzierten“. Die Autoren folgerten dass „Angesichts der Unterschiede in natürlichen Nahrungsmitteln, ist es unwahrscheinlich, dass Ernten erhöhte Werte von HBC in Jahren der Nahrungsknappheit verhindern, es hält Bären auf niedriger Anzahl – ein Ziel, das damit in Konflikt geraten könnte lebensfähige Populationen zu erhalten und mit Ernte zu protzen.“


Bären und Mülltonnen – Archivbild

Obbards Forschungsergebnisse unterstützen meine Ergebnisse, wie unter Rogers, L. L. 1976. Effects of mast and berry crop failures on survival, growth, and reproductive success of black bears in northeastern Minnesota. Trans. North Amer. Wildl. and Natural Resour. Conf. 41:431-438 (klicken Sie auf den Titel um die ganze Arbeit zu lesen). Diese Arbeit war die erste, in der darauf hingewiesen wurde, dass wilde Nahrung Jahr für Jahr sehr unterschiedlich ist, was es für die Schwarzbären unmöglich macht in manchen Jahren eine angemessene Diät zu halten, was zu Spitzen im Mensch-Bär Konflikt führt.

Ich freue mich eine gute Arbeit zu sehen, in der die allgemeine Ansicht widerlegt wird, dass Wildtier-Manager sich um hohe Ernten bemühen müssen um Mensch-Bär Konflikte zu vermeiden. Ich hoffe, dass dies einen Weg öffnet für mehr Einsichten wie Mensch und Bär besser miteinander leben können.

Die Arbeit zeigt Punkte auf, die die meisten Lily Fans schon kennen.



Danke für all Ihre Unterstützung und Gratulation an Marty Obbard und sein Team für die Veröffentlichung solch einer wohl durchdachten Arbeit.

-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Brit
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Update 20.12.2014

Holly, eine Wühlmaus und June - UPDATE 20. Dezember 2014


June frißt Ameisenlarven – 08.08.2007

Wühlmaus besuchte Holly, aber hat sie wahrscheinlich nie berührt und sie zeigte keinerlei Reaktion VIDEO.

Dieser 67-Sekunden Rückblick zum 08. August 2007 zeigt, wie June Ameisenlarven verspeist ohne von Lily, Cal und Bud gestört zu werden, die wahrscheinlich in der Nähe waren und das gleiche machten. VIDEO. Das hauptsächliche Geräusch kommt von June die Ameisenkolonien erschnüffelt, was wahrscheinlich bedeutet, dass sie eine Menge Ameisensäure von den gestörten Ameisen (Familie Formicidae) einatmete. In einer Wolke aus Ameisensäure verweilen Bären nicht länger, wenn sie die Ameisenlarven gefressen haben.


June frißt Ameisenlarven – 08.08.2007

Der Link zu der Arbeit, die ich gestern Abend erwähnte, funktioniert nicht, so ist er hier noch einmal Rogers, L. L. 1976. Effects of mast and berry crop failures on survival, growth, and reproductive success of black bears in northeastern Minnesota.

Transaktionen der Konferenz über Nord Amerikanische Wildtiere und Naturressourcen 41:431-438. Es ist die erste Arbeit die jemals darüber geschrieben wurde, dass es nicht immer genügend Nahrung für Bären gibt, was sie dazu veranlasst sich der menschlichen Nahrung zuzuwenden. Heute überrascht es, dass das in dieser Zeit nicht bekannt war, doch es ist immer noch eine Tatsache, die nicht berücksichtigt wird, wenn von Störung von Bären die Rede ist. Lily Fans wissen das natürlich.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Update 21.12.2014

Ted und Honey Aktion - UPDATE 21. Dezember 2014


Ted wagt sich hinaus

Bei Temperaturen um 31F wurden gegen 12:50h sowohl Ted als auch Honey aktiv. Ted schlenderte aus seiner Höhle und zeigte das charakteristische Tun eines Bären in dieser Situation, wie in dem 137-Sekunden VIDEO zu sehen ist.

Honey kam nur teilweise heraus, um Schnee zu fressen, wie in dem 10-Minuten VIDEO zu sehen ist-

Holly und Lucky, beide mit nördlichen Genen, bleiben fest in ihren Höhlen.

Für die Northwoods Ökologie Halle sammelten Lily Fan Volontäre weiter Informationen für die Ausstellungen und um den Touchscreen Kiosk fertig zu stellen während wir kürzliche Veränderung wissenschaftlicher Namen sortierten

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Update 23.12.2014

Ein heiterer Moment - UPDATE 23. Dezember 2014


June – 10.05.2005

In diesem 127-Sekunden Rückblick zum 02. September 2007 VIDEO vertreiben sich Lily (rechts mit dem hellen Gesicht) und Cal die Zeit auf einem weichen Bett aus Torfmoos. Die meiste Wildnahrung ist verschwunden. Diese zwei Freunde (Geschwister) haben spielerische Momente – mit einem kurzen Auftritt von Bud, der sich kurz und spielerisch auf Lily stürzt.


Cal, Lily und Bud – 02.09.2007

Lily und Cal spielen träge mit Grau-Erlenzweigen wie es Bären manchmal tun, wenn die Zweige außerhalb Reichweite ihrer Schlafstellen sind. Andrerseits ist der Busch eine Grau-Erle und Bären fressen deren Blätter um Übergang zum Winterschlaf. Grau-Erlenblätter werden ansonsten den Rest des Jahres ignoriert.

Apropos Blätter, die Namen von Cal und Lily wurde von den Blättern der Drachenwurz/Sumpfkalla (Calla palustris), abgeleitet, die Blätter trägt, die Bären vom Frühjahr bis zum Herbst fressen. Cal und Lily waren sich offensichtlich nah ab der Zeit wo sie die Höhle verließen. Sie spielten oft zusammen und waren die zwei dominierenden Jungen, die die hauptsächlichen Brustwaren auf Lilys Brust belegten. Sie waren so nah, dann es passend schien, sie nach der gleichen Bärennahrung zu benennen.


Cal und Lily – 02.09.2007

Diese Rückblicke anzuschauen ist es so erstaunlich ihr Wachstum zu beobachten, wie diese Jungen in den viereinhalb Monaten, seit sie Mitte April ihre Höhle verlassen hatten, gewachsen sind. Wir freuen uns darauf Lily mit ihrem vierten Wurf im kommenden Jahr zu sehen.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Zuletzt bearbeitet: 24.12.14 09:01 von Administrator


Update 26.12.2014

Ein wunderbar erholsames Weihnachten - UPDATE 26. Dezember 2014


Reh am Heu beim WIR

Donna und ich verbrachten ein wunderschönes erholsames Weihnachtsfest zusammen. Wir fühlten uns gesegnet mit dem Essen und den Tagen, die wir verbringen durften und hoffen, dass es Lily Fans auf der ganzen Welt genauso ging. Zur Bewegung wanderten wir den Lucky Boy Pfad im Wald doch neue Neugierde verkürzte den, als wir Rehspuren (vier Sätze) auf dem Fußweg fanden und auf dem Rasen vor unserer Haustür. Wir hatten so etwas seit Jahren nicht mehr gesehen. Wohin sind sie gegangen? Wir verfolgten die vier Rehe 2 Blocks hinunter auf der Conan Straße zur zweitbelebtesten Straße in Ely (Central Avenue), die sie ohne zu zögern überquert hatten – offenbar in der Nacht wenn der Verkehr gleich null ist und die Hunde im Haus – und gingen weiter auf Nahrungssuche. Sie gingen von Vogelfutterhäuschen zu Vogelfutterhäuschen, suchten darunter nach Samen, hielten bei Blumenbeeten und in einem Vorgarten zupften sie Holzäpfel, die in Reichweite waren.

An einigen Stellen fanden wir Spuren gefüllt mit dem Schnee von letzter Nacht, was zeigte, dass Rehe mehr in den Nächten auf den Straßen von Ely herumwandern, als uns bewusst war. Andere Spuren, die wir sahen, waren von Grauhörnchen, Raben, Hauskatzen (der Abdruck der Vorderpfote auf dem einer Hinterpfote) und verschiedene Spuren von Hunden, die
Abdrücke von der Größe bis zu der eines Wolfes hinterließen. Macht Spaß.

* *
Spuren von links nach rechts:
Reh, Grauhörnchen, Rabe

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Spuren von links nach rechts:
Hauskatze, Hund

Am WRI haben heute Rehe das Heu gefressen, das wir vor einem Fenster platziert hatten. Ein Nachbar hat drei Ballen gutes Heu für uns und sich gebracht, nachdem er gemerkt hatte, dass Heu, das er woanders gekauft hatte, ignoriert wurde. Rehe machen große Unterschiede in der Qualität der Vegetation. Sie bevorzugen Arten in einem bestimmten Stadium des Wachstums. Von Arten oder Stadien die sie weniger mögen, fressen sie nur einzelne Blätter und halten ein jedes einen Moment lang bevor sie es wieder ausspucken oder weitermachen, es abreißen und fressen. Der 92-Sekunden Rückblick für heute VIDEO ist vom 5. Juni 2007 als June Blättchen von Farnen abreißt, indem sie die Farne seitwärts durch den Zwischenraum (Diastema) ihrer Zähne, unmittelbar hinter den winzigen ersten Prämolaren – oben und unten, zieht.


Teufelsfarn

Dies kann Zimtfarn (Osmundastrum cinnamomeum) sein, der ohne fertile Farnwedel sehr schwer vom Teufelsfarn (Osmunda claytoniana) zu unterscheiden ist. Teufelsfarn hat typischerweise braune Fortpflanzungsorgane im mittleren Abschnitt der meisten Wedel, wie auf dem Bild zu sehen. Sie bekamen ihren Namen durch die Unterbrechung der Wedel, die offensichtlich wird, wenn die Fortpflanzungsorgane abfallen. Die Tatsache, dass keiner der Wedel, die June fraß, die typischen Unterbrechungen hatte und June das äußerste Ende an Blättchen abriss, lässt uns Zimtfarn vermuten. Bei Teufelsfarn fressen Bären typischerweise nur den mittleren Abschnitt von jedem Wedel an dem sich die Fortpflanzungsorgane entwickeln. Um an diesen Teil, und nur diesen Teil , zu kommen, beißen sie den Wedel an der Basis des Reproduktionsbereiches ab, nehmen den reproduktiven Teil auf und lassen die Farnspitzen oder das
Stammende und die Blättchen fallen.

Danke Ihnen für die Unterstützung durch den Kauf des Kalenders. Wir sind bei den letzten paar Stück angelangt.

Danke für all Ihre Unterstützung.

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Zuletzt bearbeitet: 27.12.14 11:11 von Administrator
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WORLD OF ANIMALS "... to bring people closer to nature!"