* Schwarzbären-Geschichten - Lily + Hope und weitere *

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Autor
Brit Haagna



Lucky wirft Baumstamm

Teds Freude kommt durch Menschen. Gleichzeitig während er stöhnt und Lucky im Auge behält, schaut er einen Menschen an und gibt sein hohes Grunzen der Freude. Wenn der Mensch sich auf seine Höhe bückt, kommt Ted zum Zaun und streckt seine Zunge aus um seinen guten Willen zu zeigen.

Können Tiere lieben? Wir glauben das seit langem durch all das was wir (und Lily Fans) erlebt haben. Wir glauben es, wenn wir die eifrigen Reaktionen von Ted und Honey ihrer Besitzerin Cindy Fitzgerald gegenüber sehen. Eine neue Studie zeigt, dass Tiere das gleiche Oxytocin, die „neurochemische Liebe“ freisetzen, wie Menschen http://m.newser.com/story/185888/animals-can-fall-in-love.html


Lucky auf einer Espe

Wir haben selbst Reaktionen von Hunden gesehen – auch Mitglieder der großen Familie der Canoidea – wenn sie von Menschen oder anderen Hunden, zu denen sie eine Bindung hatten getrennt werden, erleben. Das Buch „Wenn Elefanten weinen“ bringt mehr Beispiele.

Am Wildtier Forschungsinstitut hat heute ein Paar Helmspechte zusammen eine alte (2006 benutzte) Helmspecht Nisthöhle besucht, flogen auf einen horizontalen Zweig in Hundert Yard Entfernung und verpaarten sich. Als weiteres Zeichen für den Frühling kommen die Sperlinge zurück. In den letzten zwei Tagen hatten Fuchsammern, Singammern und Weißkehlammern ihren ersten Auftritt des Jahres.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

Alle Bilder sind von heute, außer anders angegeben.
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Viele Grüße von
Brit
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Update 27.04.2014

Großer Feld Tag – UPDATE 27. April 2014


Aster steht auf einem Baumstamm - Apr 26

Der Tag begann mit der Überprüfung der Schneeverhältnisse.in der Umgebung von Juliets Höhle. Wir gingen nicht näher als eine Viertel Meile dorthin, damit bei der Familie ein Verlassen der Höhle nicht durch uns ausgelöst wird. Der Schnee ist im Wald lückenhaft und im Wesentlichen aus offenen Gebieten verschwunden. Es ist nicht Schnee, der die Familie in der Höhle hält. Es kann sein, dass der Schneesturm vor ein paar Tagen und der folgende Wind sie abgeschreckt hat. Wir haben nur eine Weymouth-Kiefer im Umkreis von einer Viertel Meile von der Höhle entfernt gesehen und wir wissen nicht, ob das Juliets Geschmack entspricht. Wenn Juliet Sicherheit einer langen Wanderung zu einem Schutz Baum erwägt, könnte Wind ein Faktor sein. Windige Tage bringen überall raschelnde Geräusche und halten Bären angespannt. Heute Abend wird es der 226. Tag in der Höhle sein und der Countdown läuft weiter…


Zerbissene Birke nahe Ferns Höhle

Weiter, Sue und Jim gingen zur Höhle der 2-jährigen Fern um ihr ein Senderhalsband mit GPS für einen ausgewachsenen Bären anzulegen. Sie fanden ihr Halsband eingerahmt von Schnee und Eis am Eingang der Höhle – und keinen Bären.


Ferns Halsband in ihrer Höhle

Baumstämme in der Nähe waren zerrissen bei ihrer Suche nach Maden bevor sie die Gegend verließ.


Auseinandergelegter Holzstamm wegen Maden

Sie überprüften einen Stand von Weymouth-Kiefern nördlich der Höhle, aber haben sie nicht gesehen. Doch ihr Instinkt war richtig. Auf dem Weg fanden sie ihre Kotabsonderung [13 Unzen - (1 oz.tr. = 31,1034768 g)] ,


Kot Häufchen

die Sue auf Inhalt untersuchen wird. Wir hoffen Fern bald ein Sender-Halsband anlegen zu können.

Weiter zu Ursula und ihren zwei verbliebenen weiblichen Jährlingen (ihr 3. Junges verschwand während der Jagd im letzten Herbst). Sie kamen nah genug an die Familie um Ursulas Grunzen zu den Jungen zu hören, die an diesem windigen Tag (Böen bis 22 MPH) wahrscheinlich davon liefen. Sie umkreisten Sue und Jim außer Sichtweite und verschwanden in Windrichtung. Keine Chance, Ursulas GPS Gerät auszutauschen.


Asters Wunde ist sichtbar

Sue machte gestern ein bemerkenswertes Video von Aster. Was für ein Bär! Sie ignoriert Sue und geht ihren Weg nicht einmal die Videoaufnahme aus ein paar Fuß Entfernung wahrnehmend. Die Tatsache, dass sie verletzt ist und angreifbar macht sie nicht scheu vor einem Forscher mit Videokamera.


Asters Wunde

Gestern machten wir uns ein Bild von der Geschichte von Asters Kondition. Aster war auf einem Baumstamm, zögerte aber herunterzuspringen und legte zu viel Gewicht auf ihre verwundetes linkes Bein. Sie landete meist auf ihrem rechten Bein, berührte nur kurz mit ihrem linken Bein den Boden um die Balance zu halten und hat es schnell wieder angezogen als ob es schmerzhaft wäre, zu viel Gewicht daraufzulegen. Sie setzte sich kurz hin, um die Austrittswunde abzulecken, was man im Video detailliert sehen kann. Wir werden das Video in den nächsten paar Tagen posten.

Nach gründlicher Auswertung der Videoaufnahmen glauben wir, dass die Austrittswunde ok sein wird. Es scheint eine Gewebeheilung stattzufinden. Wir haben Bilder an ein Veterinär Labor zur Überprüfung geschickt.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Brit
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Update 28.04.2014

Starker Wind – UPDATE 28. April 2014


Schelmisches Junges

Der Wind war so stark, dass die Spitze einer Weymouth-Kiefer herunterflog und fast die Hütte des Wildtier Forschungsinstitutes getroffen hätte. War der Wind der Grund, warum Juliet und ihre Jungen noch einen weiteren Tag in der Höhle geblieben waren? Oder war das Zufall.


Fertig machen zum Objektiv ablecken ….

Während dem Wind haben sich Aster und Lily heute kaum bewegt. In der letzten Stunde, als der Wind nachgelassen hatte, bewegten sich Lily und ihre Jungen eine halbe Meile.


Erfolg … geputztes Objektiv

Weather Underground für Ely, MN, sprach von Windböen bis zu 33 MPH als wir auf unseren Computer schauten. Zu der Zeit hatte der Wind nachgelassen. Wir haben seit langem solchen Wind nicht mehr erlebt und Juliet ging es genauso. Für die nächsten 4 Tage werden Regen und Schnee vorausgesagt. Wird das einen Unterschied machen? Wird Juliet in ihrer Höhle bleiben, mittlerweile fast einen Monat länger, als Bären in vergangenen Jahren (Ausnahme: Lily 225 Tage im letzten Jahr).

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Update 29.04.2014

Lily and Juliet – UPDATE April 29, 2014


Lily's track

Sue versuchte Lily und ihre Familie abzufangen, um ihre GPS Batterien zu wechseln. Auf der Karte schaute das einfach aus, Lily war weniger als eine halbe Meile von einem Wanderpfad entfernt. Doch es wurde schwierig.


Von Lily, Eli und Ellie auseinandergenommener Baumstamm

Für heute Abend und die nächsten zwei Tage wurde Regen vorausgesagt und Lilys Batterien werden während der Zeit zu Ende sein. Wir wollten sie vor dem Sturm wechseln. Doch erschwert der Wind es, sich Bären im Wald zu nähern – und es gab starken Wind vor dem Sturm. Junge Bären flüchten grundsätzlich auf die Bäume, wenn es „spukt“, aber Jährlinge sind eher geneigt, davonzurennen – und rennen, das machten sie. Wir nehmen an, dass Eli anführte, denn sie ist die scheuere. Sue bekam Lilys Signal, als es verschwand. Sie untersuchte Lilys GPS Daten und war überrascht herauszufinden, dass sie 0.8 Meilen in 21 Minuten zurückgelegt hatte - zurück in ihre tiefe Felsenhöhle.


Spuren von Lily und einem Jährling

In Kenntnis, dass die Jungen sich in ihrer Höhle sicher fühlen, näherte sich Sue wieder. Lily was außerhalb der Höhle, doch misstrauisch. Sie waren gerade vor einer unbekannten Gefahr geflohen. Lily erkannte Sue, schaute aber an ihr vorbei, in die Richtung aus der sie gekommen war. Wo war die Gefahr? Nachdem sie nichts aus dieser Richtung hörte, entspannte sich Lily schließlich, kam zu Sue und ihre Batterien konnten gewechselt werden.


Lilys Spuren im Schnee

Juliet und ihre Jungen waren heute mehrere Stunden aus ihrer Höhle, kehrten aber am frühen Abend dorthin zurück. Ist es wegen dem Wind und Regen heute? Wir werden sehen, welche Art Wetter sie aus der Höhle bringt und die Wanderung auslöst.


Spuren von Lily und Jährling auf Eis

Vor ein paar Wochen machten Lily Fans einen enormen Aufwand, um uns auf die Gewinnerliste um das Rennen einer $ 10,000 werten Verbesserung der Webseite zu bringen. Ziel war/ist es, bear.org für eine bessere bildende/aufklärende Internet Präsentation aufzustellen. Lily Fans zeigten, dass sie/wir eine Kraft sind, mit der zu rechnen ist. Sie brachten uns so stark in Führung, dass wir dachten, niemand könne uns überholen. Plötzlich, mit dem Ende der Abstimmung in 18 Stunden (mittags 30. April) entpuppt es sich als ein Wettrennen. Andere Organisationen registrierten Hunderte von Stimmen in den letzten paar Stunden. Es ist an der Zeit, die Macht der Lily Fans in einem Endspurt unter http://woobox.com/e8jysv/vote/for/2164479 zu zeigen. Jeder Computer kann einmal mitmachen. Dürfen wir alle bitten, die noch nicht abgestimmt haben, den Link anzuklicken und ihre oder seine Stimme vor morgen Mittag, Mittwoch 30. April, abzugeben?

Das VIDEO von Aster, aufgenommen am 26. April 2014.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Update 30.04.2014

Juliet, Aster, der Fall, und Verbesserung – UPDATE 30. April 2014


Ein Fuß, zwei Füße, drei Füße!

Juliet und ihre Jungen, Ray, Bernard und Charlie, waren heute am frühen Nachmittag über 3 Stunden draußen. Wir dachten das wär’s dann, aber um 16:22 Uhr tauchten sie alle wieder in die Höhle zurück und sind immer noch, jetzt nach 3 Stunden, dort, wahrscheinlich für die Nacht. Dies war ein ruhiger Tag mit nur leichtem Wind und periodischem leichten Regen und Schnee. Die Temperaturen waren in den oberen 30-igern F. Die Spannung steigt.


Junge aus der Nähe und Ferne

Aster kommt nicht viel vorwärts. Sie ist innerhalb von 0.3 Meilen von ihrer Höhle. Es verführt dazu, die geringe Bewegung auf ihre Verletzung zurück zu führen, doch wir erinnern uns daran, dass sie im letzten Herbst auf 3 Beinen nach Norden in die Boundary Gewässer gezogen ist.


Eskapaden der Jungen

An der rechtlichen Front veröffentlichte der Verwaltungsrichter gestern mehrere Dokumente. Wir hörten gestern Abend davon als wir einen Anruf vom Northland Nachrichten Kanal 6 (KBJR Duluth) erhielten, die es zu ihrem Hauptthema gemacht hatten unter: http://www.northlandsnewscenter.com/news/local/New-development-on--257263581.html. Ein weiterer kurzer Nachrichten Artikel erschien hier: http://www.twincities.com/localnews/ci_25666977/lynn-rogers-decision-delayed-by-judge. Die 4 Dokumente die das Office of Administrative Hearings öffentlich gemacht hat:

17. April 2014 – http://mn.gov/oah/images/2001-30915-rogers-second-amended-order-compel.pdf
29. April 2014 – http://mn.gov/oah/images/2001-30915-rogers-media-release-april-2014.pdf
29. April 2014 – http://mn.gov/oah/images/2001-30915-rogers-order-supplement-record.pdf
29. April 2014 – http://mn.gov/oah/images/2001-30915-rogers-order-motion-compel.pdf


Nichts wie raus!

Weitere Papiere werden morgen zu diesem Fall eingereicht werden.


Blick in die Kamera

Wir haben heute einen netten Anruf bekommen, der die Macht der Lily Fans zeigt. Der Präsident von LocalVox gratulierte uns zum Gewinn der $ 10,000, den Sie ermöglicht haben, im Marketing-Makeover Wetbewerb.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Update 01.05.2014

Juliet und ihre Jungen verlassen die Höhle – UPDATE 01. Mai 2014


wild

Heute war es soweit. Nach 229,5 Tagen in der Höhle (13. September um 21:51h bis 01. Mai 09:42h), führte Juliet die Jungen weg. Ein Höhlenbeobachter hörte um 10 Uhr ein letztes Grunzen. Dann waren sie weg. Wir warteten 6 Stunden ob sie zurückkommen würden. Dann fuhren wir zu dem Gebiet, um zu bestimmen, welchen Weg sie eingeschlagen hatten. Ungefähr 2/10 Meile von der Höhle entfernt war Juliets Signal aktiv (vielleicht eine Schlafstelle zurecht kratzend?). Im Tiefland Habitat waren auch Zedern, die manchmal als Fluchtbäume genutzt werden, wenn Weymouth-Kiefern selten sind. Wir beschlossen einen weiteren Tag zu warten, bevor wir versuchten Juliet ein GPS Gerät anzulegen. Inzwischen werden wir sehen, ob sie heute Abend aus der weiten Entfernung zur Höhle zurückkehren werden.

Ein Grund, warum Juliet zu dem dichten Tiefland Habitat ging, kann Durst gewesen sein. In solchen Habitaten gibt es immer noch Bereiche mit Schnee. Der Schnee in dem Offengebiet, wo ihre Höhle ist, ist geschmolzen. Als sie zeitweise in den letzten Tagen ihre Höhle verlassen hatte, fragten wir uns, ob sie irgendwo Schnee zu fressen gefunden hätte.


Junges geht zurück um sein Geschäft zu erledigen

Wir überprüften heute Abend Jewels Telemetrie Signal und sahen, dass sie aktiv und immer noch in oder bei ihrer Höhle ist.

Am Bären Zentrum begannen die Mitarbeiter mit der Übertragung von Teds Gehege unter:
http://www.bear.org/website/live-cameras/live-cameras/teds-chalet-cam-live.html


Als Ted heute außerhalb des Geheges war, besuchte er zum ersten Mal Holly. Das haben die Mitarbeiter auf VIDEO aufgenommen. Holly war neugierig aber scheu. Sie kam zum Zaun herüber als Ted 6 Fuß zurück blieb, doch als Ted näher kam, rannte sie, ganz wie Lucky das, damals 2007, zum ersten Mal gemacht
hatte, zurück. Bei Lucky dauerte es ungefähr 2 Monate, bevor er Teds Annäherungsversuche akzeptierte und sie ihre Zungen berührten. Innerhalb von wenigen Tagen spielten sie dann. Zuerst spielte Lucky zaghaft, hüpfte zurück um gefährliche Positionen zu meiden. Kurz danach zeigte er völliges Vertrauen und ließ zu, dass Ted ihn in gefährdete Positionen brachte, indem er auf dem Rücken teilweise unter Ted lag. Wir werden sehen, wie Holly reagiert.

Hollys lustige Reaktion auf Lucky wurde von ihrer Webcam eingefangen: VIDEO


Juliet grübelt

Wir erinnern uns, wie wir uns fragten wie Lily und Faith die Wände ihrer tiefen Felsenhöhle erklettern konnten um heraus zu kommen. Haben sie gut gemacht. Das VIDEO, das jemand aufgenommen hat von einem Jungen, das eine Felswand erklettert, zeigt uns, dass wir uns keine Sorgen machen mussten.


Letztes Junge verlässt die Höhle

Wir haben diese Stellungnahme gegen die wieder eingeführte Frühjahrs Bärenjagd in Ontario entdeckt:
http://www.thestar.com/opinion/commentary/2014/04/30/spring_bear_hunt_wont_get_promised_results.html

Das Ministry of Natural Resources hat einmal geschätzt, dass ungefähr 274 Junge verwaist werden als Ergebnis der Bärenjagd im Frühjahr.
Wir fragen uns, wie die Wildtier Manager es rechtfertigen können, Junge im Frühjahr zu Waisen zu machen, wenn es dann illegal ist, irgendwelche anderen Tiere zu jagen. Junge die im Frühjahr verwaist werden, haben keine Chance selbständig zu überleben. Wir denken diese herzlose Grundlage, Junge dazu zu verurteilen einen langsamen Hungertod im Frühjahr zu sterben, geht zurück auf die nicht allzu ferne Vergangenheit, als Bären als Ungeziefer bezeichnet wurden, die man in jeder Zahl, jederzeit, auf jede Art töten durfte. Sie verdienen anderes. Hungertod von Jungen stellt keine faire Jagd oder schnelle Tötung dar – die Ethik nach der die meisten Jäger streben.

Die Minneapolis Star Tribune hat einen Artikel über unsere derzeitige rechtliche Auseinandersetzung veröffentlicht unter: http://www.startribune.com/local/257602301.html

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Update 02.05.2014

Honeys Gehege wird – UPDATE 02. Mai 2014


Honeys Gehege nimmt Form an

Lucky macht das, was einige Wildbären um diese Jahreszeit machen – in Espen klettern und die männlichen Kätzchen, die aufbrechen, fressen – und das ist durchaus sehenswert. Irgendwie hat Lucky die Kätzchen entdeckt und hat in den letzten paar Tagen Baum für Baum erklettert. Diese Bewegungen erscheinen mühelos – die Art wie er rennt, die Art wie er klettert. Wir können uns nicht erinnern, jemals einen Bären gesehen zu haben, der das mit solcher Grazie bewältigt. Lucky ist nach dem Winter in der Höhle schlank und voller Energie.


Lucky klettert um zu fressen

Mitarbeiter und Volontäre aus so weit her, wie Wisconsin und North Carolina, machten große Fortschritte ein Gehege für Honey zu errichten, das Lily Fans vor einigen Monaten bezahlt haben. Ein großes Dankeschön an alle, die geholfen haben!

Gestern früh um 01:12h hat ein Lily Fan eines von Juliets Jungen aufgenommen, das zurückwich um sein Geschäft zu erledigen, wie das Bild im gestrigen Updategezeigt hat (http://www.bearstudy.org/website/updates/daily-updates/2370-juliet-and-cubs-leave-the-den-update-may-1-2014-.html). Es war schön zu sehen, dass das Junge den Anstandsregeln folgt und nicht sein Bett beschmutzt. Es zeigt auch, dass jetzt (1. Mai) Juliet die Jungen nicht länger lecken muss, um das Geschäft anzuregen und sie zu putzen. Das ist der späteste Termin zu dem Junge mit Höhlenkamera, durch die Lily Fans sie beobachten konnten, in einer Höhle blieben. Jedoch waren Lilys Junge im letzten Frühjahr auch älter als Juliets Junge, als sie die Höhle verließen. Lilys Junge waren 101 Tage alt, als sie die Höhle am 23. April verließen, nachdem sie am 12. Januar auf die Welt gekommen waren. Juliets Junge waren 98 Tage alt, als sie am 01. Mai die Höhle verließen, nachdem sie am 23. Januar auf die Welt gekommen waren.

Danke für all Ihre Unterstützung.

-Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

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Update 03.05.2014

Großartiger Tag Juliet – UPDATE 03. Mai 2014


Juliet und Ray

Nachdem wir auf einer schneebedeckten Straße an diesem 3. Mai steckenblieben, kamen wir spät an diesem Nachmittag zu Juliet. Sie erkannte unsere Stimmen, war ruhig und ließ es zu, dass wir ihr ein GPS Gerät anlegten. Wir hätten im Traum nicht daran gedacht, dass ein Junges von ihrer großen Weymouth-Kiefer herabsteigen würde. In der Höhle waren Charlie und Bernard immer zusammen, während Ray eher Mamas Bub war. Wie man sich denken kann, war es Ray der herunterkam um bei Juliet zu sein, während die zwei andern auf Ästen, die weniger als ein Fuß voneinander entfernt waren, ruhten.


Juliets Junges Ray

Als die Arbeit mit dem GPS Gerät erledigt war, hat Juliet uns meist ignoriert. Sie kratzte mehr ‚Bettzeug‘ am Fuß der Weymouth-Kiefer zusammen, ging wiederholt weg, stand und schaute in die gleiche Richtung und kam dann, grunzend nach ihren Jungen, zur Kiefer zurück. Ging sie weg, dann war Ray mit ihr oder er blieb in der Nähe der Weymouth-Kiefer. Wir schätzen ihn auf vielleicht 6 Pfund, was ein hervorragendes Gewicht für einen Wurf von 3 Jungen ist. Juliet hat eine Menge Gewicht über den Winter verloren, da sie so viel Milch produzieren muss. Ihr Halsband war sehr locker, aber wir hoffen nicht locker genug, dass sie es entfernt. Sie ist recht gut damit, die Halsbänder anzulassen.


Juliet alarmiert, Junges klettert

Das war ein harter Winter mit all den technischen Problemen für die Höhlenbeobachter, doch sie alle haben diese ungewöhnlich lange Zeit durchgehalten! Hoch geschätzt!

Die Mitarbeiter und Volontäre haben wieder einen weiteren guten Tag mit Bauarbeiten für Honeys Gehege und ihr kleines Chalet im Wald verbracht. Es sieht wunderschön aus.

Lucky verbrachte Stunden an Hollys Gehege. Er war total fasziniert von ihr und sie von ihm. Holly ging vor Lucky auf und ab. Es könnte fast Zeit werden, dass die beiden sich ohne Zaun dazwischen treffen. Wir möchten jedoch Ted die Chance geben sie mehr durch den Zaun zu treffen.


Chalet für Honey

Die Gewichte der drei großen Bären:

TED
5. April 2013 544 lbs
13. Okt 2013 696 lbs
01.Mai 2014 554 lbs
Der % Gewichtsverlust vom 13. Okt 2013 bis zum 01. Mai 22014 betrug 20.41%.
Ted ging offiziell am 24. Nov. 2013 in die Höhle.
Offizielles Datum, wann Ted aus seiner Höhle kam, war der 08. April 2014.

HONEY
01. April 2013 389 lbs
06. Okt. 2013 486 lbs
01. Mai 2014 399 lbs
Der % Gewichtsverlust vom 08. Okt. 2013 bis zum 01. Mai 2014 betrug 17.91%.
Offizielles Höhlen Datum 01. Dez. 2013

LUCKY
01. April 2013 364 lbs
13. Sept. 2013 430 lbs
01. Mai 2014 348 lbs
Der % Gewichtsverlust vom 13. Sept. 2013 bis zum 01. Mai 2014 betrug 19.07%.
Offizielles Höhlen Datum war der 24. Okt. 2013
Offizielles Datum wann Lucky aus der Höhle kam war der 07. April 2014.


Schneeschuhhase in Juliets Höhle

HOLLY
Ca. 14. Dez. 2013 84 lbs dies laut ABR.
Noch kein Gewicht in diesem Frühjahr.
Es dauerte einige Zeit, bis Holly sich in ihrem neuen Zuhause zurecht fand. Sie kam am 27. Dez. 2013 an und begann schließlich am 19. Jan 2014 damit, die meiste Zeit zu schlafen. Am 05. April lief sie mehr als 10 Fuß aus ihrer Höhle. Ihre Ohrmarken wurden am 10. April entfernt.


Schneeschuhhase

Holly und Lucky lernen sich langsam durch den Zaun kennen. Wir sind alle gespannt, wie es sein wird, wenn sie sich von Angesicht zu Angesicht treffen. Siehe einige ihrer Interaktionen: https://www.youtube.com/watch?v=qjWSEI5evrk

Juliet mag ihre Höhle verlassen haben, aber andere Viecher untersuchen die jetzt. Heute kam ein Schneeschuhhase zu Besuch!
Danke für all Ihre Unterstützung.

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Update 04.05.2014

Bären in Bewegung– UPDATE 04. Mai 2014


Eis wird Schwarz auf dem Eagles Nest See One

Spannung baut sich jedes Jahr um diese Zeit auf, wenn das Frühjahr da ist. Alles ändert sich schnell. Eis verschwindet von den flacheren Seen und wird auf tieferen schwarz. Das Eis ist heute völlig weg vom kleinen Waldsee am WRI. Der nächst flache See im der Gegend, der Robinson See, ist über die Hälfte geöffnet und zieht die Aufmerksamkeit von Weißkopfseeadlern und Silbermöwen auf die toten Fische, die mit der Eisschmelze sichtbar werden. Zehn Weißkopfseeadler waren heute auf dem Eis und in den Bäumen in der Umgebung dort. Im offenen Teil des Sees, dem ersten großen See, der sich öffnet, sind verschiedene Enten, die Pause auf ihrem Zug nach Norden machen. Seen weiter im Norden sind zweifelsohne noch gefroren.


Rehe äsen

In dichten schattigen Wäldern ist Schnee jetzt nur noch fleckchenweise vorhanden. Die schattige Strecke der Straße auf der wir gestern im Schnee stecken blieben, war heute Nachmittag mit einem Vierradantrieb befahrbar. In offenen Wäldern und überhaupt ist der Schnee weg und das Gras fängt an zu wachsen, was sowohl Rehe als auch Bären anzieht. Aster machte die erste große Bewegung des Jahres und lief eine Meile weit zu einem Offengebiet das sie mit ihrer Mutter June besucht hatte. Es zahlt sich für die Töchter aus im Revier ihrer Mutter zu bleiben und die Vorteile der Nahrungsgebiete, die sie von ihrer Mutter kennen lernten zu genießen.


Enten auf dem Robinson See

Juliet erlebte heute ein Drama und wir wissen nicht, was es war. Sie kann auf Erkundungstour gewesen sein, während ihre Junge sicher oben in einer Weymouth-Kiefer schliefen an der wir sie gestern besucht hatten. Heute früh zwischen 08:52 und 10:01 Uhr machte sie einen umständlichen Weg von 0.71 Meilen von ihrer Weymouth-Kiefer zu einem Punkt 0.34 Meilen entfernt in südlicher Richtung. Das sind 0.71 Meilen in 69 Minuten (0.6 MPH)was lockere Schrittgeschwindigkeit ist. Die normale Schrittgeschwindigkeit beträgt ungefähr 1 MPH. Dann eilte sie 0.34 Meilen zurück zu dem Zufluchtsbaum in nur 12 Minuten – 1.7 MPH. Das ist hektisch. Hat sie die Jungen rufen hören? Sie blieb nicht länger mit den Jungen als eine Minute oder so. Zwischen 10:13 und 10:22 Uhr ging sie zurück von dort, wo sie gekommen war und weiter, legte 0.4 Meilen in nur 9 Minuten zurück (2.7 MPH). Das entspricht 2-3 Mal Schrittgeschwindigkeit. Warum die Eile? Dann kehrte sie genauso schnell zu den Jungen zurück, legte 0.4 Meilen in 10 Minuten zurück (um 10:32Uhr).

[url=http://www.bearstudy.org/website/images/stories/images/Updates_2014/20140504_Bec_fishing_for_trail_cam.jpg][/url
Angeln nach der Pfadkamera

Wir wünschten wir wären dort gewesen um zu sehen, was diese lebhaften Aktivitäten ausgelöst hat. Doch dann wären wir nie in der Lage gewesen mit ihr Schritt zu halten. Wenigstens hätten wir gehört, ob die Jungen sie zurückgerufen haben, falls das der Fall war. Was immer der Grund für die Eile war, sie hatte ihre Bewegung für diesen Tag gehabt und verbrachte den Rest des Tages in der Nähe des Baumes. Wir wissen aus Erfahrung, dass Bären Mütter schnell aus der Ferne kommen können, wenn ihre Jungen anfangen zu kreischen.


Mit Pfadkamera bepackter Rucksack in der Höhle

Sue und Bec machten sich daran die Pfadkamera aus Lilys tiefer Felsenhöhle zu bergen. Sie fanden die Wände der Höhle mit dickem Eis bedeckt – was das Hineinklettern gefährlich machte. Um die Sache noch komplizierter zu machen war die Pfadkamera nicht mehr in der Höhle zu sehen.


Erfolgreich!

Dessen unbeirrt fanden sie einen langen Stock und stocherten in der 7-Fuß tiefen Höhle herum. Sie orteten die Kamera unter einer Schlafstelle aus Balsamästen – nur um eine weitere Komplikation zu erleben.


Pfadkamera

Das Befestigungsband war nicht mehr angebracht – was bedeutet, dass nichts an der Kamera war, um diese nach oben zu ziehen. Bec leerte ihren Rucksack, band ein Seil daran und ließ ihn in die Höhle hinunter, manövrierte die Kamera vorsichtig mit dem langen Stock in den Rucksack und zog den Rucksack und die Pfadkamera erfolgreich nach oben. Die Pfadkamera war verwüstet, aber die Speicherkarte enthielt eine Fundgrube von Videos außerhalb und in der Höhle.


Bären Eigenaufnahme

Fortsetzung



Ein wunderschöner Silbersalamander wurde unter dem ‚Bettzeug‘ aus Balsam, das mit heraufgezogen wurde, gefunden.


Silbersalamander

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