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* Schwarzbären-Geschichten - Lily + Hope und weitere *
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Brit Haagna |
Update 27.12.2014
Holly’s erster Jahrestag - UPDATE – 27. Dezember 2014

Holly kommt an – 27.12.2013
Holly hat seit ihrer Ankunft vor einem Jahr einen langen Weg hinter sich um sich einzugewöhnen und sich an die Mitarbeiter zu gewöhnen.
Das Bild zeigt Holly in ihrer Transportbox in der sie auf dem gemieteten Anhänger in dem sie mit meinem Truck ihre letzten paar hundert Meter zu dem Gehege in dem sie den ersten Winter verbracht hat, gebracht wurde.

Holly und Lynn – 27.12.2013
Auf den nächsten zwei Bildern sieht man, wie ich ihre ersten Reaktionen auf ihr neues Zuhause auf Video aufgenommen habe und ich angenehm überrascht war, als sie zu mir kam. Sie wollte eigentlich mit mir spielen, war aber ein wenig grob, wie es bei den Jungen so ist, die noch nicht gelernt haben, ihre Bisse zu kontrollieren.
Auf dem letzten Bild sieht man, wie Holly ihr Gehege erkundet und wie klein sie aussieht, obwohl sie gute, gesunde 84 Pfund auf die Waage brachte.

Holly und Lynn – 27.12.013
Es war der Beginn einer neuen Ära im Bären Zentrum. Die Dinge haben sich wunderbar entwickelt, Holly und Lucky sind Freunde geworden, sie hat gelernt, wie man sich mit Ted und Honey benimmt und wie sie ihre eigene wildtiergerechte Höhle baut, um dort den Winter zu verbringen und die Wildbären mit Kameraüberwachung zu ersetzen. So viel mehr von diesem interessanten kleinen Bären, während sie aufwächst.

Holly klettert – 28.12.2013
Wir sind kurz davor, die Termine für die acht 2015 Schwarzbär Feldkurse herauszugeben, die in jeder Woche während der Monate Juli und August stattfinden werden, jeweils um 11 Uhr an Sonntagen beginnend und endend am Mittwochmittag. Wir fangen dieses Jahr 5 Stunden früher an, um mehr Zeit für die Bären und Zeit für neue Aktivitäten, die von Kursteilnehmern vorgeschlagen wurden, zu haben. Ein Zusätzliches wird eine Power Point Präsentation von Sue Mansfield über die Wanderung mit Müttern und Jungen sein. Vollgepackt mit kurzen Videoclips und Bildern soll es als Einleitung für den Kontakt mit Bären dienen. Wir schauen den Kursen und den Bären mit Spannung entgegen.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Alle Bilder sind von heute, außer anders angegeben.
(Und alle Bilder sind Klick-Bilder)
Viele Grüße von
Brit
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Update 29.12.2014
Neugierige Lily, Zwei Füchse - UPDATE 28. Dezember 2014

Rotfuchs Mama mit Jungem – Archivfoto
In diesem 268-Sekunden Rückblick vom 18. Juni 2007 VIDEO regnet es leicht. June und die Jungen (Lily, Cal und Bud)sind auf einer leichten Erhöhung im Sumpf. Sie sind nass und es ist Zeit sich zu einem Mittagsschläfchen hinzulegen, doch ist das auch die Zeit in der Bären, besonders Junge, sich oft in Erkundungen engagieren und etwas nass zu sein, behindert das nicht. Da sie nichts anderes zu tun haben untersuchen sie diese einäugige Maschine (Kamera), Sue hält Stand. Cal legt sich alsbald bei June und Bud hin. Vielleicht war er müder oder weniger neugierig als Lily, oder vielleicht würde er später an der Reihe sein, wenn Lily ihm nicht im Weg war. Doch Lilys Forscherdrang wollte wissen. Sie bestand weitere Minuten darauf- Sie zeigte keine Angst oder Aggression. Sie wollte das nur berühren und es von der Nähe untersuchen. Zu versuchen die Gedanken der Bären zu verstehen ist immer faszinierend.

Rotfuchs - Archivfoto
Für die Ökologie Halle suchen wir 10 Bilder aus, die wir jeweils 7 x 10 Fuß an der Außenseite des Gebäudes anstrahlen möchten. Sie werden bei Tag leicht zu erkennen sein und bei Nacht beleuchtet, sodass die vorbeifahrenden Autofahrer etwas von dem sehen können, was sie hier lernen können. Wir haben natürlich Bärenbilder, doch auch andere Wildtiere um unseren neueren breiteren Geltungsbereich an der Northwoods Ökologie Halle zu zeigen, besonders die Wildtiere, mit denen Bären zusammenkommen.
Zu einem der beiden Bilder, ich versuche zwischen zwei Rotfuchsbildern zu entscheiden. Eines hat großartige Augen, Farben und Pose und wäre leicht vom Highway aus in hundert Yard Entfernung zu erkennen. Das andere hat nicht solche Qualitäten, zeigt jedoch ein Junges, das seinen Kopf an Mamas Kinn reibt, was wahrscheinlich dieselben Gefühle ergibt wie bei Hunden die kuscheln. Das Junge hat die Augen im Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit geschlossen.
Das in Worte zu kleiden gab mir jetzt eine Idee. Vielleicht sollte man das erste Bild draußen ans Gebäude hängen und das zweite an die obere Wand im Inneren. Wir möchten die obere Wand in der Northwoods Ökologie Halle für einen schnellen Überblick über die heimische Tierwelt und ökologischen Highlights nutzen. Kurzüberschriften werden das Interesse der Menschen wecken mehr aus den Ausstellungen und dem Touchscreen Kiosk zu lernen.
Nichts wie Entscheidungen! Jeder Tag ist interessant und wird auf die eine oder andere Art durch die Hilfe von Lily Fans ermöglicht. Eine Bronzeplakette im neuen Gebäude wird auf diese Hilfe hinweisen.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Viele Grüße von
Brit
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Update 29.12.2014
Säugen, Schlafen, und Pflegen - UPDATE 29. Dezember 2014

June – 06. April 2010
Dieser 9-Minuten Rückblick vom 22. Juni 2007 VIDEO erzählt eine ungewöhnliche Geschichte.
Am Ende eines heißen (78F), feuchten Tages der Nahrungssuche säugte June ihre müden Jungen. Die Jungen tranken in der üblichen Platzverteilung. Lily hatte den bevorzugten Satz von zwei Brustwarzen auf der rechten Seite, von Junes Brust – denselben Satz, den der dominante Peter eingenommen hatte als er 2005 Junges war. Cal hatte die zweitbesten auf der linken Seite von Junes Brust. Bud hatte den hinteren Teil an Junes Unterbauch. Sie saugten friedlich in ihrer vereinbarten Brustwarzenordnung.
Normalerweise überprüfen die Jungen, wenn das Säugen beendet ist, ob eine ungenutzte Brustwarze vielleicht noch ein oder zwei Tropfen abgibt. Nicht so heute. Alle drei Jungen schliefen auf June ein, die selbst nicht schlief. Kurz schüttelte Bud seinen Kopf, als ob ein Insekt ihn im Inneren des Ohres beißen würde. June hob schnell ihren Kopf und hier Ausschau nach Gefahr. Bud und June beruhigten sich bald.
June ergriff die Gelegenheit um den schlafenden Cal nach Zecken abzusuchen, doch musste sie dafür eine bequemere Position einnehmen und stand auf, die Jungen von sich abschüttelnd. Lily fragte sich was passierte und wollte einen Baum hinauf zu klettern, entdeckte aber alsbald dass alles ok war und legte sich wieder hin. Sie war an einem Abhang und als sie sich entspannte, rollte sie hinunter, direkt vor die Kamera und lag da, mit ca. 75 Atemzügen pro Minute in der Hitze. Verdunstung durch Atmen ist ihre hauptsächliche Methode abzukühlen.
In der Zwischenzeit untersuchte June alle Jungen und nahm dabei zahlreiche Zecken auf.
In Gedanken an June erinnere ich mich, wie ich ihr gefüllte Zecken entfernte und ihre jede in meiner Hand zeigte. Eine schnelle Bewegung der Zunge und jede verschwand in ihrem Maul. Liebevolle Gedanken an eine für die Wissenschaft wertvollste Bärin in der Geschichte.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Viele Grüße von
Brit
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Update 30.12.2014
Essen von Platterbsen - UPDATE 30. Dezember 2014

Kanadakleiber – Archivfoto
Der heutige 71-Sekunden Rückblick vom 22. Juni 2007 VIDEO zeigt wie June mit Lily an ihrer Seite Platterbsen (Lathyrus sp.) frisst. Platterbsen sind Hülsenfrüchte, die Bären fressen wenn sie ausgereift sind, wie in dem Video zu sehen. Sie wachsen zwischen Großblatt-Aster Blättern (Aster macrophyllus) die bevorzugt wurden, wenn sie sich entwickelten aber verschmäht werden, wenn sie ein oder zwei Wochen alt sind. Im Video ignoriert June auch große Adlerfarn Pflanzen. Anders als Zimtfarn, den June in einem Rückblick vor einigen Tagen fraß, steht Adlerfarn nicht auf dem Menüplan.
Platterbsenblätter werden effizient eingenommen, indem sie durch die seitlichen Zahnlücken, genannt Diastema, unmittelbar hinter den ersten oberen Prämolaren – genauso wie wir es beim Farnfressen vor einigen Tagen sahen, gezogen werden.
Lily schaute interessiert und weinte etwas – wahrscheinlich um gesäugt zu werden oder einige von den Platterbsen zu bekommen. Schwer zu sagen.

Kragenhuhn – Archivfoto
Heute war ich auf eine Beerdigung meines Freundes Mike Hillman, der viel zu früh gestorben ist – mit 62. Mike war ein Freund meines alten Freundes Charles Kuralt, der in den 90-iger Jahren die WELY Radiostation kaufte. Charles machte Mike zum Manager der Station. Eines der großen Talente von Mike stellte sich als großartiger Gastgeber eines Radioprogramms heraus, das er mit mir anfing mit dem Titel „Die Tatsachen über Bären“. Ich habe gute Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit ihm während der Show. Mike machte die Show spaßig und hielt mich davon ab, langweilig zu werden. Später war Mike ein entschiedener Befürworter des Bären Zentrums als Mitglied des Stadtrats von Ely. Bis heute ist sein Name als Berater auf unserem Briefkopf. Ungefähr 300 Leute waren auf seiner Beerdigung.

Kanu hängt in der Ökologie Halle
Inzwischen setzen Lily Fan Volontäre Informationen und Bilder für Artengruppen, die Teil der neuen Ökologie Halle sein sollen, zusammen. Die Bilder werden das Leben der Wildtiere der Northwoods in dieser Gegend hier zeigen. Eines der Bilder zeigt einen Kanadakleiber, der eine Nisthöhle in einer abgestorbenen Birke, in der er seine Brut großzog, aushöhlte. Ein weiteres Bild war das eines jungen Kragenhuhns, das seinen Geschäften in dichtem Gebüsch nachging, wo es ziemlich sicher vor fliegenden Raubvögeln ist. Scott Edgett hängte das von Lily Fans gespendete Kanu ganz alleine in der Mitte der Decke der Ökologie Halle, auf.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Viele Grüße von
Brit
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Update 31.12.2014
Rückblick auf 2014 - UPDATE 31. Dezember 2014

Happy New Year!
Während wir allen Lily Fand und Bären auf der ganzen Welt ein Glückliches Neues Jahr wünschen lassen wir die Freuden von 2014 an uns vorüberziehen.
Holly bereitete das ganze Jahr über Freude, zu sehen, wie sie sich im Bären Zentrum einlebte und ihr Beziehung zu den Bären und den Mitarbeitern entwickelte.
Nach einer unvermeidbaren Verzögerung kamen wir in Gang und arbeiteten auf die Eröffnung der Northwoods Ökologie Halle im Mai 2015 hin. Entlang der Linie erhielten wir gerade heute Entwürfe der vielen Artendaten an denen so viele engagierte Lily Fans im letzten Jahr gearbeitet haben. Sie sind Teil der fast 200 Volontäre weltweit die für unserer aufklärende Bildungsmission arbeiten.
Judy Thon und die Mitarbeitet begannen den weltweiten Podcast im Mai, wodurch das Erlebnis der Besucher am Bären Zentrum verstärkt wurde, als auch Bildung weltweit via der Teichkamera. Scott Edgett schloss sich dem Bären Zentrum Ende Juli an und zeigt große Visionen uns vorwärts zu bringen.
Um andererseits vorwärts zu kommen, katalogisieren wir Videos um Bärenverhalten für Veröffentlichungen zu dokumentieren, um Ausstellungen am Bären Zentrum zu beleben und sie für zukünftige Forscher zugängig zu machen.
Als Hilfe, die Northwoods Ökologie Halle und das Hope Lern Zentrum Früchte tragen zu lassen, spendeten Lily Fans im April zu meinen Geburtstag Präparate und halfen noch mehr als Teil des LilyPad Picknicks während des Hinckley Zusammenkommens in diesem Herbst und der GiveMN Veranstaltung vor gerade einem Monat im November.
Wir könnten nicht das tun, was wir tun, ohne Ihre Hilfe.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Viele Grüße von
Brit
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Update 01.01.2015
Erste Gedanken für das neue Jahr- UPDATE 01. Januar 2015

Misty morning panorama in Ely - May 21, 2012
2015 ist volle Fahrt voraus auf der Mission die wir für Bären und ihre Umwelt teilen.
1. Viele Lily Fans arbeiten daran, die Northwoods Ökologie Halle und das Hope Lern Zentrum bis zum 01. Mai. so gut wie möglich zu machen Das bedeutet auch viele detaillierte Informationen über viele Wildtierarten am Touchscreen Kiosk zu präsentieren.
2. Lily Fan Volontäre richten ihre Gedanken an den Touchscreen Kiosk streng an die Bären im Bären Zentrum selbst. Das wird unmittelbar außerhalb des Jungen-Zimmers sein – sichtbar für alle, die das Bären Zentrum betreten.
3. Die Erweiterung bedeutet dass mehr Volontäre als Unterrichter über Bären gebraucht werden. Judy Thon plant für das frühe Frühjahr eine Trainingseinheit.
4. Scott Edgett hat Ideen wie man das Bären Gehege verbessern könnte – besser für Bären und Besucher.
5. Sue wird mit mir daran arbeiten, die Videos so zu katalogisieren, dass sie für Veröffentlichungen genutzt werden können, für Ausstellungen und zukünftige Forscher. Während wir damit vorwärts kommen werden wir immer Highlight Rückblicke schicken so oft sie verfügbar sind.
6. Judy Thon wird weiter an den weltweiten Podcast, die wir gestern erwähnten, arbeiten.
7. Am 11. Januar wird Linda Gibson auf Sendung gehen. Höhlenkamera Video Highlights von Juliet und ihren Jungen vom letzten Winter – genau um ein Jahr verzögert. Wir hatten ein paar Probleme, Videoausfallzeiten, Tonausfälle und störanfällige Video Feeds. Es wird Tage geben an denen wir kein Video teilen können und andere Tage, an denen die Qualität vielleicht nicht die beste ist, aber wir versuchen es so gut wie möglich zu machen.
8. Wir werden Holly live über ihre Höhlenkamera beobachten.
9. Spezialisten für GPS Daten und andere Bereiche sind bereit in unsere umfangreichen Dateien zu tauchen auf dem Weg zu Veröffentlichungen.
10. Dringend notwendig ist ein Buch über Bären und unsere Forschung mit ihnen – ein Buch das Irrtümer widerlegt und zeigt, wie Schwarzbären wirklich sind. Wir hoffen, dass die Arbeitsbelastung Zeit ermöglichen wird, solch ein Buch zu schreiben.
11. Wir freuen uns auf die Schwarzbär Feldkurse die im Juli und August wöchentlich stattfinden. Jeder Kurs wird am Sonntag um 10 Uhr beginnen und bis zum Mittwoch 11 Uhr gehen. Die Verlängerung von jedem Kurs ist das Ergebnis einer Umfrage, die Kursteilnehmer der letzten paar Jahre gemacht haben. Wir planen einige lustige Ergänzungen, einschließlich mehr Zeit mit Bären. Jeder der 8 Kurse ist auf 8 Teilnehmer begrenzt, was insgesamt 64 Teilnehmer bedeutet. 39 Plätze davon sind noch offen.
12. Wir arbeiten immer noch an Bildern für die oberen Wände der Ökologie Halle. Das Bild in diesem Update ist eine Aufnahme, gemacht am frühen Morgen über ein abwechslungsreiches Wäldchen, das ein wenig von der Lebensraumvielfalt zeigt, die so vielen Wildtierarten Lebensraum bietet, einschließlich der Bären. Der Nebel kommt vom Armstrong Fluss der versteckt durch die Mitte des Bildes fließt.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Viele Grüße von
Brit
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Update 02.01.2015
Lily und eine Lilie - UPDATE 02. Januar 2015

Westliche Dreizipfellilie – 07. Juni 2012
In diesem 54-Sekunden Rückblick vom 30. Juni 2007, VIDEO, konnte Lily nicht widerstehen auf diesen biegsamen Baum zu klettern. Einige Bäume betteln geradezu danach erklettert und erkundet zu werden. Einer ihrer Brüder war auch kurz fasziniert, ging dann aber hinter der Mama her. Die Flexibilität im Gedankengang der Schwarzbären zeigend, ging Lily nicht auf üblichem Weg den Baum hinunter sondern fand eine Abkürzung.
Irgendetwas fasziniert Schwarzbären an biegsamen Bäumen, wie die Tamarack Spiel Ausstellung am Bären Zentrum zeigt.
Bei der Auswahl von Bildern für die obere Wand, der Northwoods Ökologie Halle lasse ich meine persönliche Vorliebe für die Westliche Dreizipfellilie (Lilium phildelphicum) mein Urteilsvermögen beeinflussen. Ich denke es ist die spektakulärste einheimische Wildblume dieser Region. In den Untertiteln unter diesen Bildern, möchte ich – soweit möglich – immer den Ort und das Datum des Fotos angeben. Doch für diese seltene Blume wird der Ort ein geheim bleiben.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Alle Bilder sind von heute, außer anders angegeben.
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Viele Grüße von
Brit
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Update 04.01.2015
Schnee! - UPDATE 03. Januar 2015

Whiteout in Ely
Schnee begann Hollys Höhlenkamera um Mitternacht zu blockieren. Ein Lily Fan fing den stündlichen Fortschritt an der Höhlenkamera ein, während diese bis Mittag total zu war VIDEO.

Rotes Eichhörnchen im Schnee
Am WRI gruben derweil Rote Eichhörnchen durch den Schnee nach Sonnenblumenkernen. Um 13:06h erzeugte ein Schneesturm, begleitet von Wind, der den Schnee von den großen Weymouthkiefern blies, den dichtesten Whiteout, den ich jemals erlebt habe.
Der letzte Sturm brachte uns mit 7 Inches insgesamt 9,5 Inches Schnee auf dem Boden.

Aussicht von Holly Kamera
Jetzt um 15:45h bin ich vom Bären Zentrum weggefahren, um zu sehen ob Holly mich ihre Höhlenkamera schneefrei machen und den Fleck von der Linse wischen lässt.
Heute Abend ist 'kinderfreier Abend' , an dem Donna ‚Unbroken‘ sehen möchte, nachdem sie das Audio Buch gehört hat.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
PS: Lynn hat angerufen um zu sagen, dass das Tor verschlossen war. Er wird vor Montag nicht in der Lage sein, Hollys Objektiv sauber zu machen.
Alle Bilder sind von heute, außer anders angegeben.
(Und alle Bilder sind Klick-Bilder)
Viele Grüße von
Brit
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Update 04.01.2015
Hektisches Fressen von Bud an Blaubeeren - UPDATE 04. Januar 2015

Aufgeplusterte Meise
Dieser 102-Sekunden Rückblick auf den 5-Monate alten Bud, der das fachmännische Futtern von Blaubeeren zeigt, zeigt eine Menge, VIDEO. Er frisst alleine, da normalerweise die Familienmitglieder Wettbewerbe meiden. Es ist nicht so, dass Mütter ihren Jungen beibringen wie zu fressen, sie führen sie zu Futterplätzen und die Jungen wissen, was gut ist.
Bud sucht schnell die farblich reifen, blauen Blaubeeren heraus. Kleine grüne werden ignoriert, wie auch die roten, halbreifen. Er kaut sie kaum. Beeren von dieser Größe werden meist nur im Ganzen geschluckt. Die Beeren gehen in die große, dünnwandige elastische Fundusregion des Magens, die als Aufnahmeabteil für schnelle Nahrungszufuhr dient. Dann gehen die Beeren durch eine Verengung in die kleine, dickwandige muskuläre Pyloricusregion die wie ein Kaumagen wirkt und die Beeren extra zermahlt bevor sie zur Verdauung in den Darm kommen. Grüne Beeren wären eine Verschwendung zu essen, da sie hart sind und dem Zermahlen widerstehen. Sie gehen meist im Ganzen durch das Verdauungssystem.
Buds sich schnell bewegende Lippen sind empfindlich und selektiv. Bären nehmen wenig Überflüssiges ein. Wie ein Bär zu fressen, bedeutet schnell zu fressen, aber sorgfältig.

Haarspecht bei -18F
Folgt man Bären, sieht man wie sie sich oft vielbewachsene Blaubeersträucher vornehmen, von denen sie die reifen Beeren nehmen und schnell zum nächsten Busch gehen ohne gründlich die Sträucher von reifen Beeren befreit zu haben.
Später, als wir uns selbst Blaubeeren zupften, zupften 2 von uns, wie man es normalerweise macht, indem man alle reifen Beeren von einem Strauch nimmt, bevor man zum nächsten geht – sorgfältig mit wenig Bewegung zupfend. Der Dritte zupfte wie ein Bär, schnell sich nur die leichteren Bündel nehmend und zum nächsten Strauch gehend. Wir haben es nicht gewogen, doch wie ein Bär zu zupfen brachte fast doppelt so viele Beeren verglichen damit, wie ein Mensch zu zupfen.
Aber vielleicht sind Bären flexibler, als wir ihnen zutrauen. Bud könnte eine Kombination von beiden Strategien genutzt haben. Reife Beeren waren an diesem Ort nicht so reichlich und er könnte einen gründlicheren, menschenähnlicheren Job getan haben, als wir es bei anderen Bären beobachten konnten.
Heute war ein eiskalter (-18F) sonniger Tag um drinnen am Schreibtisch zu bleiben. Draußen vor dem Fenster hat eine Schwarzkopfmeise sich aufgeplustert um beste Isolation zu haben und ein weiblicher (kein rot auf dem Kopf) Haarspecht schaute nur für einen Moment auf die Kamera im Fenster, bevor er weiter an einem Block von kalorienreichem Fett hackte.
Morgen hoffen wir den Ausblick aus der Höhlenkamera von Holly reinigen zu können, um Hollys Aktivitäten zu sehen.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Update 05.01.2015
Holly und ein Rückblick - UPDATE 05. Januar 2015

June – 30. Juli 2012
Ein eingefrorenes Schloss und andere Probleme verzögerten es, den Schnee von Holly Höhlenkamera vor Morgen zu entfernen. Wir sind gespannt darauf, mehr als Schnee zu sehen.
Der 75-Sekunden Rückblick auf June vom 12. Juli 2007 zeigt ein losstürzendes Verhalten, das sich niemals als gefährlich erwiesen hat VIDEO. Ja es kann erschreckend sein und uns grübeln lassen, was in dem Bären vorgeht. Es ist nur ein Ausdruck der eigenen Nervosität des Bären in Situationen, die er nicht versteht. Je mehr Zeit wir mit einem Bären verbringen, umso weniger Nervosität bemerken wir.
Wenn sie dieses Verhalten jemandem gegenüber zeigen, der ein Gewehr dabei hat, werden sie wahrscheinlich erschossen und weitere Geschichten von gefährlichen Schwarzbären in die Welt gesetzt. Doch nachdem wir keine Gewehre tragen und das nicht eskalieren lassen, haben wir gelernt, dass dieses Losstürzen harmlos ist, ganz egal, wie schlimm es aussieht. Keiner von uns hat je erlebt, dass ein Bär hinter uns her ist und uns verletzt hat. Dieses harmlose Verhalten ist ein Teil davon, was den Leuten vor Bären Angst macht und sie erschießen lässt. Menschen wollen nicht mit Tieren zusammenleben, die sie fürchten.
In Sues Fall in diesem Rückblick scheint es, dass June auf Sue zu- und an Sue vorbeigehen wollte, doch einen Moment Bedenken hatte. June drückte ihre Nervosität mit einem harmlosen Losstürzen aus, bevor sie ruhig an Sue vorbeiging. Auf Sue loszustürzen stürzte June auch gegen Büsche. Die Einbeziehung von Büschen oder irgendeinem anderen Objekt in diese Art von harmloser Darstellung ist fast immer der Fall. Vielleicht unterstreicht das Schütteln der Büsche oder raschelnde Blätter die Aktion. Ich erinnere mich, als ein Bär auf einen anderen zustürzte und ein anderes Objekt in diese Darstellung mit einbeziehen wollte – es stellte sich als mein Bein heraus. Von hinten stürzte sich ein erwachsenes Weibchen gegen mein Bein als Teil ihrer Darstellung dem Bären gegenüber, den wir beide beobachtet hatten. Sie war ruhig und vertraute mir. Ich war nur ein zu benutzendes Objekt. Nichts ist passiert und der Bär, den wir beobachtet hatten, rannte davon.
Früher (in den 1980-igern)als wir die Bären nicht berührten, mit denen wir wanderten, waren die Bären nervöser auf uns zuzukommen. Daher sahen wir mehr auf uns losstürzen, als in unserer aktuellen Studie. Aber auch früher lernten wir, nur einen Schritt auf die Seite zu machen und den Bären ohne jedes Problem durchgehen zu lassen. Diese harmlosen Darstellungen sind einfach nur Kommunikation. Etwas dramatisch, aber einfache Kommunikation. Als wir anfingen, sie zu berühren, die universelle Sprache, als Teil Vertrauen aufzubauen, akzeptierten uns die Bären mit weniger nervösem Verhalten (obwohl einige nie lernten, uns draußen im Wald zu akzeptieren).
Im heutigen Rückblick, wer weiß, was Junes kurze Nervosität auslöste – ein seltsamer Geruch, irgendetwas Ungewöhnliches an Sues Verhalten, ihre Kleidung, der Geruch eines anderen Bären an ihr, irgendetwas, was kürzlich geschah? In einem ähnlichen Fall stürzte ein Bär auf eine Forscherin los, die zum ersten Mal ein neues Parfüm in seiner Anwesenheit trug, was den Bär zu ihrer Identität verwirrte.
Nicht alle Bären Wanderer bleiben auf Kurs. Vertrauen zu erlernen ist für einige Menschen so schwer, wie es für die Bären ist. Einige erreichen das mit keiner Art. Sue blieb dabei. June lernte ihr zu vertrauen und Sue vertraute June. Ein Hinweis auf die Tiefe dieses Vertrauens ist in Sues Reaktion auf das Losstürzen zu erkennen. Ihre Kamera blieb ruhig. Sie blieb auf ihren niedrigen Sitz als June ruhig an ihr vorbeilief. Gegenseitiges Vertrauen zwischen Forschungspartnern.
Wir hoffen, dass Holly Höhlenkamera morgen mehr als Schnee zeigen wird.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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