|
* Schwarzbären-Geschichten - Lily + Hope und weitere *
| Autor |
Brit Haagna |
Armer kleiner Jason - es ist wirklich entsetzlich traurig. Für uns ist es schlimm, wenn wir mehr oder weniger zusehen können/müssen, ohne eingreifen zu können/dürfen. Aber wieviel Elend und Leid gibt es, ohne dass wir es sehen/wissen.
Anna
|
|
|
|
Update 13. April 2011
Traurigkeit und Freude

Jo und ihr Kleines
Es herrschte heute Traurigkeit als wir Interview nach Interview über Jason gaben, wir uns erinnerten wie es war, als wir sahen dass es zu Ende ging und wohl wissend, dass wir nicht wirklich etwas dagegen tun konnten. So hart es war, wir sind dankbar, dass wir bei Jasons Sterben dabei sein konnten und hoffentlich das Warum erfahren. Normalerweise verschwinden die Kleinen einfach. Mit unserer Methode dürfen wir jetzt erfahren warum. Traurigkeit herrschte unter den Lily Fans im Ausdruck ihrer Trauer die sie uns gegenüber ausdrückten unter:
http://rainbowsbridge.com/residents/JASON002/Resident.htm.
Wir schätzen Ihre Unterstützung. Einige von Ihnen drückten ihre Trauer durch Ärger gegen uns oder Lily aus. Wir verstehen das.
Unser dringendes Bedürfnis ist es jetzt zu erfahren warum das passierte. Viele von Ihnen, inklusive Lehrer mit ihren Schülern brachten das auch zum Ausdruck. Heute Morgen begannen wir mit der Autopsie indem wir Jasons Innenorgane für mikroskopische Untersuchungen durch Laboranten in Formalin legten.
Leider wurde der Autopsieprozeß vom DNR unterbrochen, der Jason’s Körper beschlagnahmte. Sie erlaubten uns die Innenorgane zu behalten. Wir fragten warum sie diesen Körper beschlagnahmen nachdem in unseren 42 Jahren Forschung in Minnesota nie ein anderer Körper beschlagnahmt wurde. In der Vergangenheit, wann immer ein Bär gestorben ist, informierten wir den DNR, baten um die Bergungserlaubnis, und beikamen sie per Mail und gingen zügig mit der Autopsie voran bevor das Gewebe zerfiel. Das war niemals ein Problem. Warum dieser plötzliche Wandel? Reporter stellten dem DNR diese Frage und bekamen ablehnende Antwort die in der Duluth News Tribune veröffentlich wurde:
http://www.duluthnewstribune.com/event/article/id/196395/group/Sports/
In der stand, dass wir nicht die Bergungserlaubnis hatten und dass das DNR selber eine eigene Autopsie vornähme. Ohne innere Organe? Unwahrscheinlich. Sie nannten das eine Standardvorgehensweise. Wir wissen es besser.
Wir nehmen an, wir werden Jason’s Körper irgendwann zurückbekommen, doch es gibt nichts, was wir gegen die Verzögerung tun können. Alles was wir tun können ist hoffen, dass der Körper, wenn wir ihn zurückbekommen, der Zustand gut genug ist um unsere Autopsie zu Ende zu führen für den wissenschaftlichen Erfolg

Faith
Heute haben wir Lily auf einen GPS Sender eingestellt. Wir dachten es würde unsere Gedanken beruhigen zu wissen wo sie ist. Das tat es nicht. Wir beobachteten in unserem Computer an der Feldstation, dass sie in weniger als 90 Minuten mehr als eine halbe Meile zurückgelegt hat, und wir machen uns Sorgen. Kann sie so schnell vorwärts gehen mit der winzigen Faith (Bild)? Faith hat einen langen Weg hinter sich gebracht seit den Tagen in der Höhle um das durchzustehen, so haben wir Hoffnung. Jedoch dort, wo Lily um 20:50h war wurden heute Morgen drei Wölfe gesehen. Wir haben gesehen, wie schnell Faith auf Bäume klettern kann so, und wieder, sind wir voll Hoffnung. Doch das alles strapaziert unsere Nerven
Die Freude kam heute durch einen Besuch von der 3-jährigen Jo und dabei konnten wir ihr Kleines sehen (Bild ganz oben)! Wir legten Jo auch einen GPS Sender an, doch, anders als Lily, bleibt Jo ruhig. Das Interessanteste an der süßten Jo ist, dass sie wie Lily letztes Jahr nur ein einziges Junges hat. Bedeutet das, dass sie das Junge verlassen wird, wie Lily es mit Hope machte? Wir wetten dagegen. Jos Junges ist groß – offensichtlich ist sie eine hervorragende ‚Mutterkuh‘. Wir wetten es wird sie genug stimulieren um genug Prolactin zu produzieren und einen Eisprung zu verhindern. Wir hoffen sehr, dass wir bald wissen werden, welchen Geschlechtes Jos Junges ist damit wir es nicht immer nur „es“ nennen müssen. Sogar als junge Mutter war Jo friedlich und voll vertrauen wie immer, als wir ihr Senderhalsband wechselten.
Gestern arbeiteten Jason Sawyer, Jim Stroner, und Charlie Meyer hart um den Höhlenschuppen und die Höhlenkameraausstattung abzubauen. Sie reinigten die Gegend „um keine Spur“ von unseren Forschungsaktivitäten zu hinterlassen. Wir sind dankbar für ihre harte Arbeit und dem Grundstückbesitzer dankbar dafür dass er uns Zugang zu dem Höhlengebiet ermöglicht hat. Hier sind einige Bilder von dem Arbeitsvorgang.

Jason findet das Halsband

Entfernen der Solarzellenplatten

Jim klemmt die Batterien ab

Charlie fährt eine Ladung ab

Lily's überflutete Höhle

Gebiet am Höhlenschuppen nach der Entfernung
Sie halten uns sicher auf dem 6. Platz im Readers Digest Wettbewerb um Geld für Ely zu gewinnen. Der link um 10 Mal täglich gleichzeitig seine Stimme abzugeben:
http://wehearyouamerica.readersdigest.com/town.jsp?town=ELY&state=MN.
Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de
|
|
@Wusel:
Er selbst nicht, aber es gibt eine zuständige Stelle, die er darüber hätte informieren können. Diese nimmt verlassene, verletzte oder verwaiste Bären mit und bringt sie zu einem der Rehab-Zentren, wo sie medizinisch versorgt und gepflegt werden.
|
|
Update 14. April 2011
Wir haben eine kleine Faith

Anpassen von Jo’s Senderhalsband
Die kleine Faith war mit Lily zusammen und es scheint ihr gut zu gehen. Um 14:24 entdeckten wir Lily am Fuß einer weißen Kiefer und sahen Faith die gerade dabei war den Baum hinaufzuklettern. Wir zogen uns zurück und ließen sie in Ruhe. Sie sind seit gestern Abend 22:53 h am selben Baum. Die Ruhephase und der Zugang zum Stillen von Lily sollten Faith helfen sich gut zu erholen von der 0.67 (oder mehr) Meilen Wanderung. Wir haben durch all das Dickicht Hope nicht gesehen, nehmen aber an, dass sie auch da war.

Jo hatte sich den Pelz auf dem Rücken abgeschabt, als sie im vergangen Herbst aus eine Felsenhöhle kroch
Als nächstes schauten wir bei Jo nach um ihr Halsband noch einmal anzupassen, sodass die GPS Signale ihren jeweiligen Standort besser alle zehn Minuten zu unserem Computer schicken. Sie überraschte uns, da sie unterwegs war, als wir sie ausmachten. Langsam brachte sie ihr Junges weg von uns zu einer Weißen Kiefer. Ihr Junges kletterte schnell hinauf und Jo ließ uns ihr Halsband anpassen und ihren Herzschlag abhören. Ihr Herzschlag war 74 und unregelmäßig, was typisch für Bären in „Winterschlaf Wanderung“ in den 2-3 Wochen nachdem sie aus ihren Höhlen gekommen ist. Als wir am Dienstag Lily besuchten, als sie und Hope den Holzklotz zerkleinerten um Maden zu finden, war ihr Herzschlag 71 und unregelmäßig. Einige Schläge waren 3 in 2 Sekunden und andere waren langsamer. Das Zuhören durch das Stethoskop, das Lily Fans letztes Jahr geschickt haben, besagte 71 Schläge.

Jo's alter Schlafplatz am Fuß einer Zeder
Auf unserem Weg aus dem Wald nach dem Besuch bei Jo kamen wir zu 2 netten Schlafplätzen, die sie seitdem sie die Höhle verlassen hat, benutzte. Es sah so aus als wäre einer benutzt worden als noch Schnee auf dem Boden lag und wir fanden (und sammelten ein) ihre Kothinterlassenschaften nahe dem Schlafplatz. Der zweite war am Fuß einer Zeder und Rinde war von der Zeder für den Schlafplatz abgerissen worden.
Heute hat der DNR angeordnet, dass wir die Gewebeproben, die wir in Formalingefäße gegeben hatten, ihnen aushändigen. Ein Veterinär der Universität von Minnesota hat weitere Nekropsie von Jasons sterblichen Überresten heute um 15 h gemacht. Die kompletten Testergebnisse der Gewebeproben werden einige Zeit dauern, aber wir hoffen einen vorläufigen Bericht über die ersten Ergebnisse vorher zu bekommen. Wir haben keine Zusage bekommen, dass wir Kopien von dem Bericht erhalten, doch nehmen wir an, dass die Professionellen, die diesen Bären untersuchen an uns denken werden. Die gute Seite daran könnte sein, dass wir uns hunderte von Dollars an Laborkosten sparen, wenn sie einen gründlichen Autopsiebericht machen. Wir hoffen dass der Bericht uns allen die dringend nötigen Antworten gibt. Wir führen die gründlichste Langzeitstudie die jemals gemacht wurde über das Verhalten und die Ökologie von Schwarzbären durch. Unsere Forschungsmethode öffnet die Türen um Kadaver zu erhalten, die früher verloren waren. Das gibt uns eine neue Möglichkeit die Ursache natürlicher Tode kennen zu lernen. Wir können wohl annehmen, dass das DNR stolz sein sollte mit uns zusammen zu arbeiten. Wir möchten auch annehmen, dass das DNR unsere Arbeit genug respektiert um den paar Bären aus unserer intensiven Forschung Schutz zu gewähren.
Wir haben gesehen, dass einige von Ihnen beim DNR angerufen haben um ihrer Verbitterung Ausdruck zu verleihen. Sehr verständlich. Nur bedenken Sie bitte, dass wir versuchen mit dem DNR eine Zusammenarbeit aufzubauen. Wir waren auch frustriert über die Art und Weise wie sie das gehandhabt haben, doch haben wir die Hoffnung, dass am Ende alles gut wird.
Wir hoffen später am Abend etwas Video von Jo und ihrem Jungen hochzuladen, bitte schauen Sie nach kürzlich hochgeladenen ‚bearstudy‘ VIDEOS
Wir danken Ihnen wieder für die herzliche Unterstützung die Sie uns in dieser Zeit geben und überhaupt für alles was Sie für uns tun.
—Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Institut für Wildtier Forschung und Nord Amerikanisches Bärenzentrum
Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de
|
|
Es tut mir leid um den kleinen Jason, dass er es nicht geschafft hat. Bleibt nur zu hoffen, dass es Faith weiterhin gut geht und ein langes glückliches Leben hat.
|
|
|
|
Wie traurig, dass man nicht eingegriffen hat bzw. nicht eingreifen durfte.
Armer kleiner Jason.
Doris
|
|
Brit,
wieder Danke Fürs Einstellen
hoffen wir das Faith Gesund und Munter bleibt
|
|
Update 15.April 2011
Fortschritt

Jos Kleines klettert auf eine Zeder
Heute gerieten wir schwer in Rückstand mit der Beantwortung von Mails und konnten der Medienberichterstattung nicht folgen, weil wir mit dem Thema Jason und DNR beschäftigt waren. Heute bekamen wir Jasons Körper zurück und wir kamen erst gerade heute Abend zum Forschungszentrum zurück. Morgen werden wir den Körper untersuchen. Uns wurde gesagt, dass wir eines Tages die Ergebnisse der DNR Autopsie erhalten werden. Diese Dinge brauchen ihre Zeit. Wir freuen uns deren Bericht zu bekommen.
Jo nähert sich
Während der Fahrt um den Körper abzuholen konnten wir den Bewegungen von Lily und Jo auf der Google Map folgen, die wir über Sues Handy sehen konnten. Lily konzentrierte ihre Aktivitäten rund um die gleiche Weiße Kiefer wo wir sie gestern mit Faith sahen. Das sollte Faith extra Zeit zum Ausruhen geben, wenn sie das nach der großen Wanderung vom Mittwoch braucht. Wir sind sehr beeindruck, dass Faith diese große Wanderung so mitmachte. Wir denken es wird ihr gut gehen. Alles deutet darauf hin, dass es Lily, Hope und Faith gut geht.
Schneeflöhe
Wir sahen einige Abweichungen in Lilys GPS Ortung die wir so auslegten, dass sie in der Nähe des Schlafbaumes etwas suchte – vielleicht Schneeflöhe, wie wir sie vor zwei Tagen nahe ihrem Schlafplatz sahen (Bild) oder Larven. Schneeflöhe, auch genannt Springschwanz, sind eigentlich keine Flöhe und werden zu dieser Jahreszeit in Massen unter Laubhaufen gefunden. Bären kratzen vorsichtig die oberste Schicht des Laubes weg und lecken dann die Schneeflöhe.
Jos GPS fiel vorzeitig aus, so tauschte Sue ihn gegen einen neuen an diesem Morgen aus während Lynn sich mit der Frage Jason befasste. Jo war heute immer noch in einem 100 Yard Umkreis von ihrer Höhle doch verließ Mitte des Nachmittags die Gegend und bewegte sich eine Viertel Meile weg. Dann machte sie einen Schlafplatz in einem Zedernsumpf den sie letztes Jahr genutzt hatte und war wenigstens 7 Stunden dort
Anzeichen von Bären die Schneeflöhe gefressen haben.
Wir planen Jason von einem der besten Präparatoren Minnesotas bearbeiten zu lassen. Wir wollen Jasons Leben auf eine Art würdigen um auch weiterhin Menschen über Bären aufzuklären. Er vertritt die Herausforderungen einiger Jungen zum Überleben. Seine Niedlichkeit mit zweieinhalb Monaten und den 4 Pfund sollte die Zuneigung von Menschen wecken und könnte helfen das Leben von anderen Bären zu retten.
Morgen werden wir nachholen Emails zu lesen, erfahren, was die Medien sagen und sehen was wir durch Untersuchungen noch von Jasons Köper erfahren können.
Sie halten uns im Readers Digest Wettbewerb locker auf dem 6. Platz. Gut gemacht.
Danke für all Ihre Unterstützung.
—Lynn Rogers und Sue Mansfield, Biologen, Institut für Wildtier Forschung und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de
|
|
Ich finde sehr schade, dass man nicht versucht hat Jason zu retten.
Ich sehe auch keinen Sinn in Tierpräparationen. Wir haben heute die Möglichkeiten die Tiere zu filmen und fotografieren.
|
|
Update 16. April 2011
Aprilschnee

Jo
Mit 4 Inch Neuschnee am Boden bewegen sich Lily und Jo nicht viel. Während wir ihre Bewegungen auf dem Computer beobachteten blieben wir innen und widmeten uns Papierkram. Die Bilder von Jo hier wurden am 14. April aufgenommen.
Der letzte Bericht von Jason ist, dass der Veterinär einen Kurzbericht über die Erstuntersuchung von Jasons Körper fertiggestellt hat und das an die DNR Behörden weitergegeben hat. Wir haben um eine Kopie gebeten. Der vollständige Bericht könnte ein oder zwei Wochen dauern.
Wir teilen Ihre gemischten Gefühle was wir hätten mit Jason tun sollen. Wir haben mit den Pros und Contras gekämpft. Wir haben uns gefragt, was feinfühlig, geschmackvoll und was den Bären die meisten Vorteile bietet. Ein Lily Fan schrieb, „mit Jason im Bären Zentrum werden wir mehr Menschen ansprechen als wenn er auf der Erde wäre. Er wird immer ein Botschafter sein, die Herzen berühren und gibt den Menschen einen einzigartigen Blick auf das, was die meisten von uns nie sehen werden. Die Entscheidung ehrt seinen Geist, der da draußen ist wo er sein sollte ~ für immer wild und frei.“
Mit solchen Gedanken im Kopf möchten wir den Menschen zeigen wie klein die Jungen sind wenn sie die Höhle verlassen um zum Verständnis des Verhaltens der Bären in dieser schutzlosen Zeit beizutragen. Je mehr Menschen über Bären und ihre Herausforderungen wissen umso mehr werden sie die Bären anders sehen als wie das wilde von Medien dargestellte Bild. Wir denken, wenn die Leute alle ihre Lebensstadien sehen könnten würden sie mehr Fragen haben, mehr lernen und eher gewillt sein zusammenzuleben. Wir werden ihn oder werden ihn nicht als Jason in der Ausstellung bekannt geben. Lily Fans werden das erfahren. Für andere wird in vielen Jahren die Ausstellung nur irgendeine Mutter mit winzigem Jungen und den Gefahren denen die Jungen ausgesetzt sind in Wort und Video zeigen

Jo schaut auf einen Baum
Wir lernen dass gemischte Würfe besonderen Herausforderungen ausgesetzt sind. Vor einem Jahr war alles was bekannt war, dass es gelegentlich Bärenfamilien mit einem älteren Geschwisterchen gibt, was zeigte, dass die Kleinen in der Gegenwart eines Jährlings überleben können. Darüber hinaus wusste niemand wie diese Situation sich auswirkt und wie sie sich in und außerhalb der Höhle darstellt. Hope zeigt uns, dass Jährling nicht einfach schläft wenn in der Höhle neue Junge sind.
Ist eine der Herausforderungen für die Neugeborenen ein unfairer Wettbewerb um die Milch? Wir sahen, dass Hope nicht alle Brustwarzen vereinnahmte. Sie und die Kleinen stellten eine Brustwarzenordnung her mit Hope auf der rechten Seite und Faith und Jason auf der linken. Wenn es Zeit zum stillen war, dann nahm jeder ohne viel Streit seine übliche Brustwarze.
Die gewöhnlichste Wurfgröße in Ely ist drei. Hope hat wahrscheinlich mehr als ihren Anteil an Milch genommen, denn sie hatte zwei Brustwarzen und Faith und Jason nur jeder eine. Jedoch waren die Kleinen klein genug, dass zu der Zeit eine Brustwarze ausreichte.
Hat Hope die Produktion von Prolaktin angeregt um die Milchmenge zu erhöhen? Oder hat Hope Lilys Körpervorräte entleert und die Milch für die neuen Jungen so verringert? Es war interessant dass Faith und Jason scheinbar die gleiche Größe hatten obwohl sie von unterschiedlich großen Brustwarzen getrunken haben. War die Tatsache, dass Jason von einer kleineren Milchdrüse getrunken hat der Grund für seine langsamere Entwicklung seinesHeranwachsens. Oder gibt es eine andere Erklärung? Haben Hopes spielerische Prügeleien ihm den Schlaf und die Entwicklungsfähigkeit geraubt?

Jo klettert
Hat Hope Jason dadurch, daß sie ihn ins Maul nahm verletzt und konnte sie ihre Beißkräfte noch nicht voll kontrollieren? Lily machte das letztes Jahr auf die gleiche Weise, doch kann ein erwachsener Bär seine Bisse sehr wohl kontrollieren. Wir wissen, dass diese Fähigkeit bei einem Bär mit eineinhalb Jahren sehr wohl entwickelt ist. Andrerseits können die Kleinen sehr stark beiß0en während dem Spiel. Hope zeigte uns, dass sie schon mit einem Jahr ihre Bisse kontrollieren konnte durch die Tatsache, dass sie wiederholt die Neugeborenen ins Maul nahm ohne sie zu töten und sie selten aufschreien zu lassen. Sie haben jedoch manchmal aufgeschrien und wir haben uns gefragt, was das bedeutet. Es ist möglich, dass sie Verletzungen verursacht hat.
Eine weitere Herausforderung für die Neugeborenen war, dass Lily oft von Hopes Bedürfnis zu spielen abgelenkt war. Wurde dadurch das Stillen vernachlässigt? Die Höhlenbeobachter werden darüber Daten zur Verfügung stellen um es mit dem letztem Jahr zu vergleichen.
Jetzt da sie aus der Höhle sind, wird Hopes Beweglichkeit Lily beeinflussen mehr zu laufen als sie es mit Faith alleine tun würde? Lily ist mehr als eine Meile von der Höhle entfernt, während Jo und ihr Kleines nur drei Zehntel einer Meile sich im Vergleich mit ihnen fortbewegten. Jedoch hat Lily sich nach der Meilenwanderung in einem sehr begrenzten Gebiet bewegt.
Der Tod von Jason wirft bei uns die Frage auf “wenn Hope nicht da gewesen wäre, würde Jason noch am Leben sein?““ Das ist sehr gut möglich. Hätten wir Hope sterben lassen sollen? Die Meinungen gehen auseinander.
Wir erinnern uns an letzten Sommer als sich die Frage gestellt hat. Hatte Lily eine bewusste Entscheidung getroffen Hope zu verlassen, weil sie wusste, dass mit Hope etwas nicht stimmte? Hope zeigt uns, dass es ihr gut geht und das offensichtlich nichts mit ihr nicht stimmt. Und Lilys Verlassen schien keine bewusste Entscheidung zu sein Hope abzulehnen. Als Lily Hope sah, umarmte sie sie, stillte sie und spielte mit ihr. Die Wiedersehensfreude war offensichtlich.
Wir glauben dass Lily letztes Jahr ein Problem hatte. Ein Junges saugte nicht genug um bei Lily den Eisprung zu verhindern. Lily hatte widersprüchliche Antriebe wegen widersprüchlicher Hormone. Das Bedürfnis sich zu paaren siegte. Als die Paarungszeit vorüber war fand sie Hope wieder und wurde wieder Mutter komplett mit Laktation.
|
|
|
|
|
|