02.12.2010, 08:23  Aktualisiert: 09.03.2011, 10:21 

Tiere

Eisbär Knut wird vier und verdient für zwei

Eisbär Knut ist mittlerweile erwachsen. Der Berliner Zoo hat mittlerweile Millionen mit seinem Star verdient.
Eisbär Knut hat sich vom kleinen Bärenbaby zur Hauptattraktion des Berliner Zoos entwickelt.
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Neumünster/Berlin – Der Zoo Berlin hat Millionen an Eisbär Knut verdient, der Tierpark Neumünster immerhin noch einige Hunderttausend Euro. An diesem Sonntag (5. Dezember) wird der tierische Star vier Jahre alt.

430.000 Euro müssen die Berliner an die Schleswig-Holsteiner zahlen, damit aus Knut ein richtiger Hauptstädter wird: Auf die Zahlung hatten sich die beiden Zoos geeinigt, damit der Tierpark Neumünster die Besitzrechte an Knut abgibt.

Die ersten beiden Raten von insgesamt 390.000 Euro seien bereits gezahlt, sagte Neumünsters Tierparkchef Peter Drüwa. „Das war ja so vereinbart.“ Die letzten 40.000 Euro sollen 2011 fließen.

Das Geld stecken die Neumünsteraner in Reparaturen und Sanierungen. „Wir haben teilweise angefangen, Anlagen umzubauen“, sagte Drüwa. Auch mit der Sanierung des Eisbärengeheges, in dem schon Knuts Papa Lars einst lebte, sei begonnen worden.

Mehr noch als die Schleswig-Holsteiner profitieren die Berliner von Knut: Der wegen seiner Handaufzucht weltweit berühmte Eisbär des Zoologischen Gartens Berlin wurde früh zum „Milliobär“. Kurz nach seiner „Weltpremiere“, bei der er am 23. März 2007 erstmals dem Publikum gezeigt wurde, strömten die Menschen in Massen herbei.

Der Zoo zählte in den folgenden Jahren jeweils mehr als drei Millionen Besucher. Die zusätzlichen Eintrittsgelder, die Gewinne aus dem Verkauf von Knut-Souvenirs und die Erlöse aus Filmrechten („Knut und seine Freunde“) und DVD-Rechten (Knut I und Knut II) summierten sich auf rund sechs Millionen Euro. Auch als Konterfei auf fünf Millionen Briefmarken machte Knut Kasse.

Knut ahnt von alledem nichts. Sein Geburtstagsgeschenk hat sich der Eisbär im wahrsten Sinne des Wortes verdient: Auch an seinem vierten Ehrentag darf sich Knut, der inzwischen rund 270 Kilogramm auf die Waage bringt, auf eine prall gefüllte Eisbombe freuen.

Jedes Jahr am 5. Dezember holt er mit Behagen die eingefrorenen frischen Fische, süßen Weintrauben, Gemüse und seine Leibspeise, fette Croissants, aus der Eisbombe. (APA/dpa)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Do, 02.12.2010  08:23
aktualisiert: Mi, 09.03.2011  10:21
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